Spielberichtearchiv 2013/2014 der RSV - Kampfmannschaft:
 
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Spielbericht 1. Runde:
Rennweg : Helfort 15 1:2
Saisonstart mit einer Niederlage für unsere Mannschaft. In einem kampfbetonten Spiel setzen sich letztendlich die Mannen von der Kendlergasse recht glücklich durch. Das Spiel hatte zwei grundverschiedene Halbzeiten zu bieten. In der ersten war Helfort spielbestimmend und die zweite gehörte Rennweg.
Die Gäste begannen recht druckvoll und bereits in der achten Spielminute prüfte Francesco Rosa den Rennweg Torhüter David mit einem Knaller, der jedoch das Leder mit einer herrlichen Parade zum Corner abwehrte. Nur vier Minuten später wird Kovacs auf der linken Seite ideal freigespielt, vergibt aber zu überhastet die Chance auf die Rennweger Führung. Ein schwerer Fehler von David in der 25.Minute, der einen langen Pass nicht unter seine Kontrolle bringt, führt zum Führungstor für Helfort. Den von David abspringenden Ball drückt Coban über die Linie und Rennweg läuft einem unnötigen Rückstand nach. Rennweg kontert geschickt, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Knapp vor der Halbzeitpause(44.) erhöht Helfort dann auf 2:0. Nach einem weiten Abschlag auf die rechte Seite setzt sich der unzureichend gedeckte Coban durch und seinen Stanglpass verwertet der gefährliche Rosa. Trotz dieses Rückstandes spielt Rennweg in der zweiten Hälfte munter drauf los, kann sich aber vorerst nicht so richtig durchsetzen. Bei einem der immer öfter werdenden Rennweger Angriffe zeigt der Schiri nach einem Getümmel im Helfort Strafraum in der 71.Minute plötzlich auf den Elfmeterpunkt. Was war geschehen? Ackerl wurde im Strafraum behindert. Eine Entscheidung die von den Zuschauern kaum zu sehen war, jedoch eine richtige Entscheidung. Den Strafstoß verwandelte Kovacs ganz sicher und es stand nur mehr 2:1. Nach dem Anschlusstreffer entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, aber trotz stürmischer Angriffe der Heimischen, brachte Helfort den Sieg über die Runden.
Aufstellung:
David, Zselezo, Kovacs, Özcan(67.Jakovljevic), Grgic, Pilipovic, Bodor(62.Stanic), Ackerl, Kaya Sinan, Novak, Thalinger(80.Ogrodnik)
Gelbe Karten:
36.Kovacs, 38.Bodor, 52.Thalinger, 86.Ackerl
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 2. Runde:
Cro Vienna : Rennweg 0:3
Rennweg bot besonders in der ersten Hälfte eine beeindruckende Vorstellung und hätte bei etwas besserer Chancenauswertung durchaus noch höher gewinnen können. Die Landstrasser nahmen vom Start weg das Heft in die Hand und boten sehenswerten Angriffsfußball. Bereits in der vierten Spielminute erzielt Rennweg nach einer Flanke das erste Tor, dass aber wegen Foul am Tormann nicht anerkannt wurde. In der 15.Minute wird Grgic ideal freigespielt, sein Schuss geht aber leider knapp am Pfosten vorbei. Fünf Minuten später schlägt es dann doch erstmals im Cro Vienna Gehäuse ein. Nach einem langen Pass auf Kovacs, läuft dieser der Abwehr davon und sein scharfer Schuss findet via Innenstange den Weg ins Netz. Rennweg bleibt drückend überlegen und reisst die Abwehr der Kroaten mit langen Pässen immer wieder auf, aber bis zur Pause fällt kein weiteres Tor mehr.
Aus unerklärlichen Gründen schaltet Rennweg in der zweiten Hälfte um zwei Gänge zurück und lässt die Spritzigkeit der ersten fünfundvierzig Minuten vergessen. Plötzlich wird umständlich gespielt und Cro Vienna kommt auf, kann aber zum Glück kein Kapital daraus schlagen. In der 73.Minute eine weitere gute Möglichkeit für Rennweg, den Vorsprung weiter auszubauen. Grgic läuft allein auf den Torhüter zu, kann ihn aber nicht bezwingen. Die einzige Chance für Cro Vienna ergibt sich nur eine Minute später. Nach einem Missverständnis der Rennweger Abwehr, kann Ackerl knapp vor der Linie die Situation aber klären. Und plötzlich spielt Rennweg wieder so druckvoll wie vor der Pause und es fallen weitere Tore. Kovacs trägt sich in der 77.Minute nach einem Deckungsfehler ein weiteres Mal in der Torschützenliste ein und in der 86.Spielminute macht der kurz zuvor eingewechselte Jakovljevic nach Idealpass von Thalinger alles klar. Ein mehr als verdienter Rennweg Sieg und wenn man so weiter spielt, dann wird man sich wenig Gedanken machen müssen, dass gesteckte Ziel nicht zu erreichen.
Aufstellung:
Schätzl, Zselezo, Kovacs(76.Jakovljevic), Özcan(75.Erdek), Grgic(80.Stanic), Pilipovic, Bodor, Ackerl, Schmelzer, Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
38.Pilipovic, 44.Grgic, 56.Kovacs, 68.Novak
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 3. Runde:
Rennweg : Rapid Oberlaa 0:1
Rennweg präsentierte sich in dieser Runde nicht so effektiv wie vorige Woche und leistete sich einen klassischen Selbstfaller im Kampf um die ersten acht Ligaplätze.
Von Beginn weg entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel auf dem holprigen Rennweger "Rasen", das eigentlich in der ersten Hälfte nur einen einzigen Höhepunkt zu bieten hatte. An diesem Höhepunkt waren eigentlich nicht die Spieler sondern der Schiedsrichter beteiligt. In der 9.Spielminute knickte der Schiri plötzlich ein, anscheinend hatte er sich beim Laufen verknöchelt und musste durch einen Linienrichter ersetzt werden. Nach kurzer Verarztung konnte er aber an der Linie weitermachen. Knapp vor dem Pausenpfiff wird der Oberlaaer Bondokic wegen eines Foules verwarnt, kritisiert den Schiri und sieht deshalb gelb/rot. Oberlaa damit in der zweiten Hälfte nur mehr mit zehn Spielern am Platz. Doch auch diesen Umstand konnte Rennweg nicht zu seinen Gunsten nutzen. Die Heimischen präsentierten sich zwar überlegen, aber umständliches Spiel machte alle Anstrengungen zunichte. Die einzige torträchtige Möglichkeit lässt Kovacs in der 71.Spielminute aus. Nach schöner Hereingabe von Grgic vergibt er aber zum Leidwesen der Rennweger eine 100% Möglichkeit zum Führungstreffer. Und das sollte sich rächen. In der 84.Minute erhält im Mittelfeld Ben Nasr den Ball und sieht Schätzl etwas zu weit vor seinem Tor stehen. Er läuft noch ein paar Schritte und gegen seinen Weitschuss ist der Rennweger Tormann machtlos. Oberlaa war aus dem Nichts plötzlich in Führung gegangen und Rennweg hatte das Nachsehen. Eine Minute vor dem Ende verhinderte Schätzl mit gutem Reflex einen weiteren Oberlaaer Treffer. Eine schmerzliche Niederlage der Landstrasser, aber mit der heutigen Spielweise schlug man sich selbst und Oberlaa entführte drei wichtige Punkte.
Aufstellung:
Schätzl, Zselezo, Kovacs, Özcan(68.Stanic), Grgic, Pilipovic, Bodor(77.Jakovljevic), Ackerl, Schmelzer, Novak, Thalinger(77.Kaya Sinan)
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 4. Runde:
Rennweg : 1980 Wien 1:1
Ein schmeichelhaftes Remis für 1980 Wien. Allerdings war Rennweg auch nicht in der Lage, die sich bietenden Torchancen auszunützen. So wurden zum Beispiel in den letzten fünfzehn Spielminuten zwei hochkarätige Torchancen recht stümperhaft vernebelt. Außerdem hatten die Landstrasser in der zweiten Hälfte konditionelle Probleme, fanden nicht richtig zu ihrem Spiel und verschenkten somit zwei wichtige Punkte.
Die Favoritner begannen recht stark und hatten durch Ünal in der 8.Spielminute ihre erste grosse Tormöglichkeit, die aber auf der Torlinie von Pilipovic noch vereitelt wurde. Nach den ersten zwanzig Minuten kann sich Rennweg besser auf 1980 Wien einstellen und drückt auf den ersten Treffer, der auch nicht lange auf sich warten lässt. Ermöglicht durch einen herrlichen Querpass von Kovacs in der 26.Minute auf Thalinger, der halbvolley abzieht und Torhüter Diwisch das Nachsehen beschert. Die Landstrasser bleiben bis zum Halbzeitpfiff leicht feldüberlegen, aber es gelingt kein weiterer Treffer mehr. Gleich nach Wiederbeginn (46.) streicht ein Fernschuss von Kovacs nur um Millimeter am Gehäuse der Gäste vorbei und damit hatte Rennweg vorerst sein Pulver verschossen. In weiterer Folge gerät unsere Mannschaft konditionell immer mehr ins Hintertreffen, die Gäste kommen auf, können den aber in dieser Phase sehr stark spielenden Schätzl im Rennweger Tor nicht überwinden. Erst ein verwandelter Elfmeter nach Foul im Strafraum, durch den Ex-Rennweger Ünal (77.) bringt 1980 Wien den Ausgleich und die Gäste wieder heran. Nach dem Ausgleichstreffer ist Rennweg plötzlich wieder da und es häufen sich die Torchancen. In der 79. Minute vereitelt Diwisch mit Glanzparade die Rennweger Führung und auch der abspringende Ball kann nicht versenkt werden. Die letzte Möglichkeit zum Sieg bietet sich knapp vor Schluss. Nach schönem Querpass ist der eingewechselte Jakovljevic aber nicht fähig, aus kurzer Distanz das Leder im Gehäuse unterzubringen. Auf Grund der mangelnden Chancenauswertung verschenkt Rennweg den Sieg und zwei Punkte.
Aufstellung:
Schätzl, Novak, Zselezo, Kovacs, Thalinger, Özcan(82.Ogrodnik), Stanic(72.Jakovljevic), Grgic, Pilipovic, Schmelzer, Ackerl(21.Bodor)
Gelbe Karten:
67.Schmelzer, 87.Pilipovic
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 5. Runde:
Wienerfeld : Rennweg 0:5
Rennweg ließ der jungen Truppe von Wienerfeld nicht die geringste Chance und bewies einmal mehr seine Auswärtsstärke. Unsere Mannschaft spielt in der Fremde mindestens um eine Klasse stärker als auf dem holprigen Terrain des Heimplatzes. Einziger Wermutstropfen war die Handverletzung von Torhüter Schätzl in der Anfangsphase des Spieles. Leider fiel damit bereits der zweite Standardtorhüter (nach David), mit einer Verletzung aus. Der für ihn eingewechselte erst 16 jährige Kantemur machte seine Sache aber hervorragend und hielt sein Tor über die gesamte restliche Spielzeit rein. Ein vielversprechendes Talent für die Zukunft. Bravo Kemal!
Rennweg beginnt dieses Spiel sehr druckvoll und schnürte Wienerfeld, das sich allerdings verbissen zur Wehr setzte, in deren eigener Hälfte völlig ein. Bei einem der seltenen Entlastungsangriffe der Wienerfelder kommt es in der 22.Spielminute zur eingangs erwähnten Handverletzung von Schätzl bei einer Abwehraktion und an seiner Stelle kommt Kantemur. Die ständige Feldüberlegenheit der Landstrasser führt dann in der 29.Minute zum verdienten Führungstreffer. Kovacs wird auf der rechten Seite frei gespielt, läuft der Abwehr auf und davon und gegen seinen Schuss streckt sich Masata im Tor von Wienerfeld vergebens. Trotz vehementer Angriffe der Rennweger bleibt es bis zum Pausenpfiff bei der knappen Führung.
Auch nach der Pause agierte Rennweg sehr druckvoll und weitere Tore waren die Folge. In der 63.Spielminute wird ein Eckball flach zu dem an der Strafraumgrenze lauernden Thalinger gespielt und der sorgte mit einem platzierten Weitschuss für die Vorentscheidung. Aber die Landstrasser hatten noch nicht genug und der Torhunger war erst erwacht. Und wieder war es Thalinger der mit einem herrlichen Freistosstor in die Kreuzecke (71.) sein Team mit 3:0 in Front brachte. Zu einem Zwischenfall kommt es in der 81.Spielminute. Frimmel(WF) und Zselezo (RWG) geraten nach einem harmlosen Zusammenstoss aneinander und werden beide ausgeschlossen. Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters hätte man beide Spieler mit gelben Karten bestrafen können. In den letzten drei Minuten des Spieles macht dann Rennweg das Wienerfeld Debakel perfekt. Zuerst läuft der pfeilschnelle Kovacs in der 87. Minute allen davon und stellt auf 4:0 und in der 89. Minute ist Novak aus einem Getümmel erfolgreich. Ein hochverdienter Sieg gegen sichtlich überforderte Wienerfelder. Wenn Rennweg jetzt auch in den Heimspielen sein gewohntes Spiel durchziehen könnte, dann wäre sogar ein Spitzenplatz im Bereich des Möglichen.
Aufstellung:
Schätzl(22.Kantemur), Zselezo, Kovacs, Stanic(66.Bodor), Pilipovic, Jakovljevic, Ackerl, Kaya Sinan, Schmelzer(71.Özcan), Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
44.Schmelzer, 59.Kaya, 75.Thalinger, 82.Jakovljevic
Rote Karten:
81.Zselezo
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Spielbericht 6. Runde:
Rennweg : WS Ottakring 4:0
Der Bann der sieglosen Spiele auf der Rennweger Heimanlage wurde endlich in einer überzeugenden Partie gebrochen und es gab den ersten Dreipunkter. Allerdings machte es WS-Ottakring den Rennwegern auch nicht allzu schwer und schwächte sich bereits in der ersten Hälfte durch einen Ausschluss selbst. Gegen zehn Ottakringer Spieler und wenig Gegenwehr, hatten die Landstrasser in der zweiten Halbzeit dann leichtes Spiel.
Die Heimischen setzten sich von Beginn an in der Hälfte des Gegners fest und der Lohn war ein frühes Führungstor bereits in der 8.Spielminute. Kaya Sinan wird auf der rechten Seite freigespielt und gegen seinen Schuss ist Klose machtlos. Trotz vehementer Angriffe unserer Mannschaft gelingt in der ersten Halbzeit kein weiteres Tor mehr. Die Chance dazu war allerdings in der 44.Minute vorhanden. Nach einem Foul im Strafraum der Ottakringer wird Rennweg ein Elfmeter zugesprochen, der allerdings von Kovacs zu lässig geschossen wird und von Klose abgewehrt werden kann. Nach der Pause nimmt Rennwegs Überlegenheit noch mehr zu und WS-Ottakring kann sich vorerst nur mit einigen unschönen Attacken vor einem weiteren Verlusttreffer retten. In der 63.Spielminute ist es dann soweit und Kovacs stellt nach einem schnellen Konter auf 2:0. Damit war der Widerstand von WS-Ottakring gebrochen und Rennweg hatte Chancen im Minutentakt. Eine dieser Möglichkeiten verwertete dann abermals Rennwegs Goalgetter Kovacs in der 68.Minute zum dritten Treffer. Ein glückliches Händchen beim Austausch bringt dann Rennwegs viertes Tor. Der unmittelbar vorher eingewechselte Özcan erkämpft sich im Mittelfeld den Ball und stellt im Alleingang auf 4:0. In der 83.Spielminute stellt sich dann der junge Kantemur im Rennweger Tor in den Mittelpunkt, als er bei einem der seltenen Ottakringer Angriffe, sein Tor mit Glanzparade rein hält. Ein hochverdienter Sieg gegen teilweise sehr unfair agierende Ottakringer und Rennweg hat damit den Anschluss zur Spitzengruppe gewahrt.
Aufstellung:
Kantemur, Kovacs(72.Jakovljevic), Stanic(74.Özcan), Grgic, Pilipovic, Bodor, Ackerl, Kaya Sinan, Schmelzer, Novak, Thalinger(78.Kaya Semih)
Gelbe Karten:
22.Stanic, 28.Novak, 50.Schmelzer, 60.Bodor
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 7. Runde:
Red Star Penzing : Rennweg 5:1
Rennweg erwischte einen rabenschwarzen Tag und schlitterte sang und klanglos in ein Debakel. Obwohl sich unsere Mannschaft in der ersten Hälfte gar nicht so schlecht präsentierte und eine optische Überlegenheit ausspielte, aber sich gegen die Penzinger nicht entscheidend durchsetzen konnte. Einige dubiose Entscheidungen des Schiritrios trugen maßgeblich dazu bei, dass Rennweg nicht so richtig zu seinem Spiel fand.
Die Partie war erst zwölf Minuten alt als der Schiri nach einer fragwürdigen Situation auf Elfmeter für Red Star entschied. Weder die Spieler noch die Zuschauer hatten gesehen was wirklich los war. Aber wie man bekanntlich ja weiss sind Schiedsrichterentscheidungen "Tatsachen" und es kam zur Ausführung des Stafstosses. Zur ausgleichenden Gerechtigkeit wird der zwar schön geschossene Elfmeter mit herrlicher Parade von Schätzl aus dem Eck gefischt und es bleibt beim torlosen Unentschieden. Allerdings nur zehn Minuten, denn in der 22.Spielminute wird Neubacher auf der rechten Seite freigespielt und trifft mit einem satten Schuss zur 1:0 Führung für die Hausherren. Red Star übernimmt nach dem Führungstor immer mehr die Initiative und in der 32.Minute hat Rennweg bei einem schön getretenen Freistoss Glück, als der Ball nur die Stange trifft. Im Gegenzug verhindert nach einem Weitschuss von Ackerl, Weixler im Tor der Penzinger mit tollem Reflex den Ausgleich der Rennweger. Bis zum Pausenpfiff passiert nichts gravierendes mehr und man war gespannt auf die Reaktion der Landstrasser in der zweiten Hälfte. Und Rennweg kam voll motiviert aus der Kabine aber leider vergeben Jakovljevic und Ackerl binnen kürzester Zeit zwei grosse Chancen zum Ausgleich. Und das sollte sich rächen. Nach einem schnellen Angriff ist in der 55.Minute Schatz zum 2:0 erfolgreich. Aber Rennweg gibt nicht auf und kämpft beherzt weiter, läuft sich aber immer wieder in der gut gestaffelten Penzinger Abwehr fest. Red Star übernimmt in weiterer Folge immer mehr die Initiative und drängt die Landstrasser in deren eigene Hälfte zurück. Rennweg kann dem Dauerdruck nicht standhalten und kassiert nach Deckungsfehler den dritten Treffer in der 74.Minute abermals durch Schatz. Nur fünf Minuten später fällt dann auch noch das vierte Tor, der gross aufspielenden Penzinger, durch Niederkofler. Den Ehrentreffer der Rennweger erzielt dann Jakovljevic mit einem schönen Heber(88.), aber Red Star legt noch ein Tor nach. Dem bis dahin gut spielenden Schätzl passiert in der Schlussminute ein Missgeschick, als er sich mit Niederkofler auf ein Dribbling einlässt und dabei den Ball verliert. Niederkofler schiebt den Ball über die Linie und Rennwegs Debakel war perfekt. Eine bittere Niederlage und man kann gespannt sein wie sich Rennweg in den nächsten Spielen aus der Affäre zieht. Warten doch mit Slovan, Kaiserebersdorf und Mauer mächtige Brocken auf die Landstrasser.
Aufstellung:
Schätzl, Kovacs, Stanic, Grgic, Pilipovits, Bodor(HZ.Jakovljevic), Ackerl, Kaya Sinan, Schmelzer, Novak(74.Kaya Semih), Thalinger(68.Özcan)
Gelbe Karten:
14.Schätzl, 23.Schmelzer, 53.Pilipovic, 65.Kaya Sinan
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 8. Runde:
Rennweg : Slovan HAC 1:2
In einem schnellen und kampfbetonten Spiel ohne grosse Höhepunkte, waren die Hütteldorfer die glücklichere Mannschaft und entführten drei Punkte von der Landstrasse. Diese Niederlage ist für die Rennweger um so bitterer, da sie doch die gesamte Spielzeit mit dem Titelaspiranten auf gleicher Höhe agierten und ein Unentschieden dem Spielverlauf eher entsprochen hätte.
Slovan präsentierte sich zu Beginn des Spieles leicht überlegen aber mit zunehmender Spieldauer bekam Rennweg die Partie immer besser in den Griff und hielt das Match offen. Aus dem Nichts gehen dann die Hütteldorfer in der 24.Spielminute in Führung. Kara erhält in abseitsverdächtiger Position den Ball und lässt Schätzl mit seinem Schuss keine Abwehrmöglichkeit und Rennweg lag mit 0:1 hinten. Die Landstrasser ließen sich durch den Rückstand aber nicht aus der Fassung bringen und kamen in der 41.Minute zum verdienten Ausgleich. Nach einem Eckball bringt die Slovan Abwehr den Ball nicht weg und Ackerl staubt zum verdienten Einstand ab. Mit diesem Stand ging es in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen, obwohl beide Mannschaften die Möglichkeit zur Führung vorfanden. So trifft der Slovan Spieler Kara in der 60.Minute nur das Aussennetz und auf der Gegenseite streicht ein Weitschuss von Jakovljevic in der 64.Spielminute nur knapp daneben. Das glücklichere Ende haben dann die Hütteldorfer. Der kurz nach der Halbzeit eingewechselte Tütünci nützt einen Deckungsfehler der Rennweger Abwehr und bringt Slovan mit 2:1 in Führung. Bei diesem Ergebnis bleibt es trotz verzweifelter aber unfruchtbarer Angriffe der Rennweger bis zum Schluss.
Aufstellung:
Schätzl, Sari(62.Kaya Semih), Kovacs, Stanic(87.Külec), Grgic, Pilipovic, Jakovljevic, Ackerl, Kaya Sinan, Schmelzer, Novak(81.Özcan)
Gelbe Karten:
32.Ackerl, 88.Kaya Semih
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 9. Runde:
KE Srbija 08 : Rennweg 3:2
Trotz phasenweiser starker Leistung und einer sehenswerten Aufholjagd blieb Rennweg auch diesmal ohne Punktezuwachs. Rennweg ist Woche für Woche zumindest ebenbürtig, doch durch Konzentrationsfehler in den Schlussminuten werden immer wieder wichtige Punkte verschenkt. So auch gegen KE-Srbija. Leider verschläft Rennweg die Anfangsphase des Spieles völlig und gerät durch zwei Tore in der 10. und 12. Spielminute schnell mit 2:0 in Rückstand. Das erste Tor fällt durch einen Lochpass von Ilic auf den unzureichend gedeckten Vasic, der Schätzl überspielt und einnetzt und beim zweiten Tor wird ein Rückpass zu kurz zurückgespielt und abermals ist der wieselflinke Vasic zur Stelle, springt dazwischen und erhöht auf 2:0. Nach dieser komfortablen Führung von KE-Srbija machte man sich bereits mit dem Gedanken vertraut, dass dieses Spiel bereits entschieden war. Doch die Landstrasser fanden immer besser ins Spiel und kämpften sich wieder in die Partie zurück. Nach schöner Einzelleistung von Kovacs wird Rennweg dann fünf Minuten vor der Pause mit dem Anschlusstreffer belohnt.
In der zweiten Halbzeit übernahmen dann die Rennweger immer mehr die Initiative und kamen in der 59.Minute zum verdienten Ausgleich. Nach einer Cornerserie drückte der Rennweger Abwehrchef Ackerl den Ball über die Linie zum vielumjubelten Ausgleich und die Partie war wieder offen. Jetzt hatten die Rennweger Lunte gerochen und wollten unbedingt den Sieg, kamen auch zu guten Gelegenheiten, die aber vom glänzend disponierten Schlussmann der Heimischen immer wieder zunichte gemacht wurden. Drei Minuten vor dem Ende des Spieles schlugen dann die Hausherren noch einmal zu. Nach einer Standardsituation war Zivkovic zur Stelle und besorgte per Kopf den Siegestreffer. Rennwegs Aufholjagd war umsonst und man brachte sich wieder um die Früchte der Arbeit.
Aufstellung:
Schätzl, Kovacs, Kaya Sinan(86.Stanic), Grgic, Pilipovic, Jakovljevic(77.Bodor), Ackerl, Kaya Semih, Schmelzer, Novak, Thalinger(71.Özcan)
Gelbe Karten:
50.Ackerl, 56.Jokovljevic, 64.Thalinger, 81.Novak
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 10. Runde:
Rennweg : Union Mauer 0:4
Rennweg setzte seinen Negativlauf auch gegen Union Mauer weiter fort. War man in den letzten Spielen stets auf Augenhöhe mit den jeweiligen Gegnern, so präsentierte man sich diesmal sehr schwach und undiszipliniert. Die Folge waren drei Ausschlüsse und eine weitere Schwächung für die nächsten Spiele. Rennweg rangiert derzeit bereits sechs Punkte hinter dem achten Tabellenplatz, der die Qualifikation für die neu zu schaffende Liga bedeutet und wird sich anstrengen müssen diesen achten Platz doch noch zu erreichen. Rennweg beginnt zwar recht gut, doch die Anfangsoffensive wurde bald durch vermeidbare Abwehr- und Deckungsfehler abgelöst. Aus so einem Deckungsfehler profitierte der Ex-Rennweger Santos da Silva bereits in der 13.Spielminute und besorgte die schnelle Führung für Union Mauer. Die Landstrasser wurden mit zunehmender Spieldauer immer unsicherer und kassierten in der 25.Minute den zweiten Gegentreffer durch Omerovic. Ein kurzes Aufflackern gab es in der 31.Spielminute, als Grgic bei einem der seltenen Rennweger Vorstösse nur das Aussennetz traf. Das war dann auch die einzige gute Möglichkeit der Heimischen, um zu einem Torerfolg zu gelangen. Besser machte es Omerovic, als er nach einem Abspielfehler im Mittelfeld den Ball ergatterte und in der 38.Minute allen davon lief und auf 3:0 erhöhte. Damit war die Partie bereits zur Halbzeit entschieden, doch die zweite Hälfte sollte noch einmal für Aufregung sorgen. Zunächst besorgte Duman in der 60.Spielminute nach neuerlichem Abwehrfehler das 4:0. Rennwegs Abwehrchef Mario Ackerl war mit der Torentscheidung des Schiris nicht einverstanden, kritisierte die Entscheidung und sah gelb/rot. In der 62.Minute wurde Özcan für Novak eingewechselt, doch seine Spielzeit war nur von kurzer Dauer. Bei einem Luftkampf in der 65.Spielminute wurde Özcan so brutal gerempelt, dass er mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug und mit der Rettung abtransportiert wurde. Auf Grund dieser Geschehnisse war an ein vernünftiges Spiel nicht mehr zu denken und beide Mannschaften fielen nur mehr durch Undiszipliniertheiten auf. Daraus resultierte dann in der 80.Minute ein weiterer Ausschluss, diesmal betraf es Kovacs und in der 88.Spielminute musste auch noch Jakovljevic mit gelb/rot vom Feld. Ein unrühmliches Ende einer von Rennweger Seite her sehr schwach geführten Partie.
Nach dieser neuerlichen Niederlage steht Rennweg bereits sehr unter Zugzwang und wird in den nächsten Spielen punkten müssen, um sein Ziel doch noch zu erreichen.
Aufstellung:
Schätzl, Kovacs, Kaya Semih, Stanic, Grgic, Pilipovic, Ackerl, Kaya Sinan(HZ.Zselezo), Schmelzer(HZ.Jakovljevic), Novak(62.Özcan), Thalinger
Gelbe Karten:
50.Ackerl, 55.Pilipovic, 62.Jakovljevic, 65.Kovac, 89.Thalinger
Rote Karten:
80.Kovacs (rot) --- 60.Ackerl, 88.Jakovljevic (beide gelb/rot)
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Spielbericht 11. Runde:
BHF Favoriten : Rennweg 0:3
Rennweg feierte in einem einseitig geführten Spiel gegen die total überforderte Mannschaft von Bhf.Favoriten einen ungefährdeten Sieg und wahrte die Chance auf einen der ersten acht Tabellenplätze. Die Landstrasser traten zwar stark ersatzgeschwächt an, zeigten sich aber voll motiviert und hätten bei etwas mehr Glück auch noch höher gewinnen können.
Nach anfänglichem Abtasten übernahm Rennweg bald die Initiative und setzte die Favoritner unter Dauerdruck. Diese ständige Offensive führte auch dann in der 31.Spielminute zur längst verdienten Führung. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite ist Özcan völlig frei und knallt den Ball unter die Latte. Fünf Minuten später vergibt Schmelzer eine 100% Möglichkeit, als er unbedrängt aus kürzester Distanz nur die Latte trifft. Die Favoritner haben gegen die von Zselezo sehr gut organisierte Abwehr keine Möglichkeit durchzukommen und die Mannschaften gehen mit einem knappen, aber hochverdienten Rennweger Vorsprung in die Kabine. Auch in der zweiten Spielhälfte ändert sich nichts am Spielgeschehen. Die Favoritner waren kaum vorhanden und Rennweg machte in der 47.Minute mit seinem zweiten Tor den Sack zu. Nach einem Freistoss von der Seite und schwerem Abwehrfehler der Heimischen kommt der aufgerückte Zselezo zum Ball und drückt das Leder über die Linie. Wer nun auf ein Aufbäumen der Heimischen glaubte, wurde enttäuscht. Rennweg war an diesem Tag zu stark und setzte noch einen Treffer drauf. Nach Stanglpass von Novak in der 69. Spielminute ist der Trainersohn Schmelzer zur Stelle und staubt zum 3:0 ab. Damit war die Partie endgültig entschieden und Rennweg feierte den erwarteten Pflichtsieg. Die Favoritner fielen die gesamte Spielzeit nur mit unsauberer Spielweise auf und konnten die Landstrasser in keiner Weise fordern. Rennweg hält den Anschluss an die ersten acht Tabellenplätze, wird aber dennoch zulegen müssen, um den fünf Punkte Rückstand noch wett zu machen.
Aufstellung:
Schätzl, Zselezo, Kaya Semih, Özcan(66.Novak), Stanic(73.Külec), Grgic, Pilipovic, Bodor, Kaya Sinan, Schmelzer(86.Krajinovic), Thalinger
Gelbe Karten:
68.Thalinger
Rote Karten:
77.Pilipovic
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Spielbericht 12. Runde:
Rennweg : ASV 13 1:3
Rennweg kann sich auch gegen den Meisterschaftsmitfavoriten ASV-13 nicht behaupten und verliert immer mehr an Boden auf den benötigten achten Tabellenplatz. Der Rückstand beträgt in der Zwischenzeit bereits acht(!)Punkte und die Qualifikation für die neu zu schaffende Liga wird immer schwerer. Allerdings hat Rennweg in den ausständigen drei Herbstrunden noch Gegner, bei denen ein Punktezuwachs durchaus im Bereich des Möglichen ist. Sollte allerdings auch hier nicht voll gepunktet werden, dann ist der achte Tabellenplatz sehr unrealistisch und fast nicht mehr zu erreichen. Die Landstrasser beginnen dieses Spiel recht druckvoll und gehen bereits in der 7.Spielminute überraschend in Führung. Bei einem der ersten Angriffe wird ein Spieler vom Tormann gefoult und den dafür diktierten Strafstoss verwandelt Grgic sicher zur Rennweger Führung. Mit Fortdauer des Spieles wird ASV-13 immer stärker und die Angriffe der Speisinger häufen sich. Aber vorerst können die Rennweger noch dagegen halten und einen Torerfolg von ASV-13 durch eine gute kämpferische Leistung verhindern. Schätzl präsentiert sich in Überform und macht mit tollen Paraden einige gute Möglichkeiten der Speisinger zunichte. Aber leider ist er in der 38.Minute auch mit seinem Latein am Ende und ASV-13 gelingt der verdiente Ausgleich. Nach einem Freistoss von der rechten Seite wird der Ball von Kratschmer per Kopf verlängert und es steht 1:1. Mit diesem Resultat geht es in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel präsentiert sich ASV-13 sehr stark und setzt die Platzbesitzer gehörig unter Druck. Ein Kopfball von Hala in der 54.Spielminute verfehlt nur um Haaresbreite sein Ziel und Rennweg kommt nur mehr selten zu Entlastungsangriffen. Gegen die gut aufspielenden Gäste und die teilweise drückende Überlegenheit hat Rennweg wenig dagegen zu setzen. Aus einem dieser rollenden Angriffe fällt dann auch der Führungstreffer der Speisinger. Nach einem Eckball befördert Bugl mit wuchtigem Kopfstoss den Ball ins Netz und bringt ASV-13 mit 2:1 in Front. Eine letzte Möglichkeit zum Ausgleich bietet sich aber noch in der 80.Spielminute. Bei einem schönen Angriff kann ein Rennweger Spieler nur mehr mit einem Foul an der Strafraumgrenze gestoppt werden. Der anschließende Freistoss wird allerdings so unplatziert geschossen, dass er von der Mauer der Speisinger abprallt. In der Nachspielzeit(92.) fällt dann auch noch der dritte Treffer für ASV-13 durch einen Elfmeter. Ein Stürmer der Speisinger enteilt der Rennweger Abwehr und wird von Schätzl im Strafraum gelegt. Lovric legt sich das Leder auf und lässt dem Rennweger Torhüter keine Chance. ASV-13 gewinnt in einem überlegen geführten Spiel mit 3:1 und rückt bis auf einen Zähler an den Tabellenführer Slovan heran.
Aufstellung:
Schätzl, Külec(70.Ackerl), Sari, Zselezo, Grgic, Kaya Semih, Özcan, Jakovljevic(80.Öztürk Abdul), Kaya Sinan, Schmelzer, Novak(HZ.Pop)
Gelbe Karten:
65.Pop, 91.Schätzl
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 13. Runde:
KSV Ankerbrot : Rennweg 3:3
Rennweg verliert trotz Punktegewinn weiter an Boden auf die ersten acht Tabellenplätze. Bei nasskaltem Regenwetter und widrigen äusseren Bedingungen, präsentierten sich die Landstrasser in der ersten Hälfte eigentlich nicht so, wie man sich eine Mannschaft vorstellt, die einen acht Punkte Rückstand auf den Qualifikationsplatz gut zu machen hat.
Rennweg spielte ideenlos und ohne den nötigen Druck und so entwickelte sich ein Duell mit leichten Vorteilen der Heimischen. Die erste gefährliche Situation für Rennweg gab es bereits in der 13.Spielminute, als ein Kopfball von Wollner nur knapp am Pfosten vorbei strich. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich das Spielverhalten der Rennweger und man war auf Augenhöhe mit dem Gegner angelangt. Um in Führung zu gehen waren allerdings die vorgetragenen Angriffe zu harmlos. So kam es auch, dass Ankerbrot in der 32.Minute nach einem schnellen Vorstoß, Rennweg das Nachsehen bescherte und seinerseits mit 1:0 in Führung ging. Der sträflich allein gelassene Marinkovic hatte wenig Mühe den Ball an Schätzl vorbei zu schlenzen und Rennweg lief einem Rückstand nach. Daran sollte sich auch bis zum Pausenpfiff nichts mehr ändern.
In der zweiten Halbzeit sahen die wenigen Zuseher dann eine agressiver auftretende Rennweger Mannschaft. Anscheinend hatte der Trainer den Spielern in der Kabine den Ernst der Lage vor Augen geführt. Plötzlich wurde besser kombiniert und man kam in der 60.Spielminute zum verdienten Ausgleich. Novak dribbelte sich auf der linken Seite durch und seine Hereingabe verwertete Thalinger mit trockenem Schuss. Und nur fünf Minuten später sogar die Rennweger Führung. Nach einer Maßflanke von Thalinger ist Jakovljevic zur Stelle und bringt seine Farben voran. Allerdings dauerte der Vorsprung nur ganze drei Minuten, bis Ankerbrot wieder heran kam. Bei einer Abwehraktion nach einer Flanke, rammt Schätzl einen Angreifer der Heimischen und der Schiri pfeift Strafstoss. Kozo verwandelt sicher und der Vorsprung war dahin. Und es sollte noch schlimmer für die Landstrasser kommen. Ein Rückpass aus dem Mittelfeld(!) von Thalinger wird von Marinkovic abgefangen und dieser bezwingt Schätzl in der 71.Minute und bringt Ankerbrot wieder in Führung. Rennweg hatte sich durch Unkonzentriertheit wieder in Rückstand gebracht, wie bereits öfter in dieser Saison. Aber das Spiel war noch nicht aus. Bei einem Angriff in der 81.Minute wird Rennweg dann ein Elfmeter vorenthalten. Einem Abwehrspieler springt im Strafraum der Ball an die Hand, aber die Pfeife des Schiris blieb stumm. Eine klare Fehlentscheidung. Dennoch gelingt unserer Mannschaft noch der Ausgleich. Aus einem Gestocher in der 93.Spielminute ist Jakovljevic erfolgreich und Rennweg hatte wenigstens einen Punkt gerettet. Zwar ein Punktegewinn, der allerdings nicht viel hilft auf dem Weg zum Qualifikationsplatz. Im Gegenteil, durch die Punkteteilung verlor man weitere zwei wichtige Zähler und der Rückstand vergrösserte sich auf zehn Punkte.
Aufstellung:
Schätzl, Zselezo, Grgic, Kaya Semih(72.Pop), Thalinger, Özcan(73.Stanic), Pilipovic, Novak, Jakovljevic, Schmelzer(80.Külec), Ackerl
Gelbe Karten:
50.Novak, 63.Zselezo, 68.Schätzl, 70.Schmelzer, 75.Thalinger
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 14. Runde:
Rennweg : Wr. Sportklub U-23 2:1
Eine fast perfekte Runde für Rennweg. Durch den Sieg gegen den Wiener Sportklub und die Punkteverluste der vor ihnen liegenden Teams, konnte der Punkterückstand auf die ersten acht Plätze verringert werden und die Aussichten sich doch noch zu qualifizieren, sind wieder etwas besser geworden. In einer intensiven und spannend geführten Partie gelingt Rennweg mit Glück der lang erhoffte Befreiungsschlag und man kann wieder etwas positiver in die Zukunft blicken, obwohl noch ein langer steiniger Weg vor den Landstrassern liegt.
Auf dem rutschigen und holprigen Boden der Rennweger Heimstätte entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, das lange Zeit von den Abwehrreihen beherrscht wurde. Erst ein Fehler des WSK-Tormannes brachte Rennweg die Führung. Der Goalie der Gäste schätzte eine Flanke falsch ein und Ackerl brauchte in der 27.Spielminute nur mehr den Kopf hinhalten um auf 1:0 zu stellen. Rennweg übersteht in weiterer Folge einige Cornerserien des Wiener Sportklubs mit Glück und geht mit dem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel legt der Wiener-SK noch einen Gang zu und Rennweg kommt einige Male arg in Bedrängnis, kann aber den Ausgleich vorerst verhindern. Bis zur 82.Minute, in der der Rennweger Torhüter eine recht unglückliche, aber unschuldige Figur machte. Durch eine Unebenheit des Bodens verspringt sich ein leichter Ball und Schätzl greift daneben. Rennweg lässt sich durch dieses Missgeschick aber nicht aus der Konzentration bringen. Bereits im Gegenstoß leitet Sinan Kaya mit einer tollen Aktion die neuerliche Führung der Landstrasser ein. Er spielt Jakovljevic frei und der trifft in der 84.Minute zum umjubelten 2:1. In den letzten Minuten hat Rennweg noch zwei weitere gute Gelegenheiten den Vorsprung auszubauen, scheitert aber beide Male knapp. Ein wichtiger Sieg, der auf Grund der Rennweger Kampfkraft und des ambitionierten Auftretens auch völlig in Ordnung geht.
Aufstellung:
Schätzl, Zselezo, Grgic, Kaya Semih(82.Özcan), Stanic(60.Bodor), Pilipovic, Jakovljevic(91.Külec), Ackerl, Kaya Sinan, Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
16.Stanic, 77.Kaya Sinan
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 15. Runde:
Alt Ottakring : Rennweg 2:0
Rennweg präsentierte sich in diesem Spiel, aus welchem Grund auch immer, sehr unkonzentriert und übernervös. Durch die unerwartete Niederlage gegen den Aufsteiger sind die Chancen auf einen Platz unter den ersten acht, wieder auf ein Minimum gesunken. Die Landstrasser zeigten sich bei ihrem Abwehrverhalten sehr unsicher und brachten sich immer wieder in brenzliche Situationen. Zum Glück konnte Alt Ottakring vorerst kein Kapital daraus schlagen. Die erste gute Möglichkeit hatten die Rennweger in der 24.Spielminute nach einer Flanke von Thalinger. Jakovljevic verfehlte den Ball aber um Haaresbreite. Nur wenig später scheiterte Grgic im Alleingang an Torhüter Ratzenböck. Das hätte die Führung sein müssen. Leider war es der Knackpunkt in diesem Spiel. Die zweite Hälfte plätscherte anfangs so vor sich hin und keine der beiden Mannschaften konnte sich Vorteile erarbeiten. Bis zur 59.Minute, als Thaler einen Deckungsfehler der Rennweger nützte und die Ottakringer in Führung brachte. Leider hatte der Schiri knapp vorher ein klares Foul an Grgic übersehen und das Spiel weiter laufen lassen. Rennweg war in weiterer Folge zwar bemüht dem Spiel eine Wende zu geben, aber hatte bis zum Ende keine zwingende Torchance mehr. Die Ottakringer nützen dann in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Konter und Thaler erzielte sein zweites Tor. Rennweg hatte sich durch sein Passivverhalten selbst geschlagen und die Chance näher an den magischen achten Tabellenplatz heranzurücken, verpasst. Und somit rückt das Ziel immer mehr in weite Ferne.
Aufstellung:
Schätzl, Thalinger, Zselezo, Grgic, Kaya Semih(71.Özcan), Kaya Sinan(71.Schmelzer), Pilipovic, Jakovljevic(64.Bodor), Ackerl, Novak, Stanic
Gelbe Karten:
42.Pilipovic, 49.Ackerl, 90.Thalinger
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 16. Runde:
Helfort 15 : Rennweg 6:1
Empfindliche Niederlage zum Auftakt der Rückrunde gegen Helfort. Rennweg konnte abgesehen von der Anfangsphase des Spiels nie mit dem Meisterschaftsmitfavoriten mithalten und schlitterte in ein saftiges Debakel.
Die ersten zwanzig Minuten verliefen ausgeglichen, ehe Helfort das Spiel in die Hand nahm und mit schnell vorgetragenen Angriffen die Rennweger Abwehr immer wieder vor Probleme stellte. Zuerst verfehlte Szanwald eine schöne Flanke in der 23.Minute noch knapp, aber bereits drei Minuten später schlug es das erste Mal im Rennweger Gehäuse ein. Nach einem Freistoss bringt die Abwehr der Landstrasser den Ball nicht weg und Hartlieb staubt ab. In der 28.Minute kann sich Schätzl bei einem scharfen Flachschuss von Rosa glänzend in Szene setzen und mit toller Parade klären. Bis knapp vor dem Pausenpfiff bleibt es bei rollenden Angriffen der Heimischen, aber ohne weiteren Torerfolg. In der Schlussminute der ersten Hälfte dann ein Fehler von Schätzl. Bei einem schnell vorgetragenen Angriff von Helfort eilt er weit ausserhalb des Strafraumes dem Ball entgegen, kann ihn aber nicht erreichen und Keller schlenzt den Ball an ihm vorbei zum 2:0 ins Netz. Ein gehöriger Dämpfer so knapp vor dem Halbzeitpfiff. Nach der Pause kommt Rennweg mit neuem Schwung aus der Kabine und vorerst hatte es den Anschein als wäre dieses Spiel noch nicht entschieden. Rennweg drängt auf den Anschlusstreffer und der fällt auch in der 55.Spielminute. Stanic knallt den Ball aus ca.25 Metern genau ins Kreuzeck und Rennweg war wieder im Spiel. Leider verabsäumten es die Landstrasser nachzusetzen und Helfort wurde wieder stärker. Rennweg konnte dem Dauerdruck der nun groß aufspielenden Ottakringer nicht stand halten und musste in der 61.Minute nach einem Konter das dritte Tor hinnehmen. Das war der Knackpunkt und jetzt ging es Schlag auf Schlag. In der 66.Minute fiel aus einem schnellen Angriff durch Francesco Rosa der vierte Treffer und mit zwei weiteren Toren in der 81. und 87. Minute machte Rosa einen lupenreinen Hattrick perfekt. Eine bittere Niederlage und der Traum von der Qualifikation zur zweiten Liga scheint bereits nach dem ersten Rückrundenspiel ausgeträumt zu sein.
Aufstellung:
Schätzl, Sari, Zselezo, Grgic, Aurohom, Kovacs, Stanic, Özcan(70.Kaya Semih), Masata, Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
54.Stanic
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 17. Runde:
Rennweg : Cro Vienna 0:2
Rennweg weiterhin in der Krise. Auch gegen Cro Vienna konnte kein Sieg gefeiert werden und man verlor ziemlich eindeutig gegen den Tabellenvierzehnten, der bisher erst zwei Siege feiern konnte. Nach dem vorwöchigen Debakel gegen Helfort, hatte man sich ein Aufbäumen der Mannschaft erwartet, wurde aber bitter enttäuscht. Die Rennweger präsentierten sich ohne Kampfkraft und Siegeswillen und boten besonders nach der Pause eine indiskutable Leistung. Und abermals brachte ein schwerer Fehler von Schätzl die Heimischen auf die Verliererstrasse. Bis zum verhängnisvollen Fehler unseres Tormannes verlief das Spiel recht ausgeglichen und man hatte sogar Chancen in Führung zu gehen. So zum Beispiel in der 28.Spielminute, als ein scharfer Schuss von Özcan nur um Haaresbreite sein Ziel verfehlte. Dann kam die 33.Minute und mit ihr der eingangs erwähnte Fehler unseres Tormannes. Nach einem weiten Pass war Schätzl zu unschlüssig dem Ball entgegen zu laufen, obwohl er ihn leicht erreichen hätte können und Milkovic schiebt das Leder an ihm vorbei zum 1:0 für die Gäste ins Netz. Noch einmal bäumten sich die Landstrasser auf, scheitern aber binnen einer Minute(39.) zweimal am gut disponierten Planitzer im Tor von Cro Vienna. Damit hatte Rennweg sein Pulver verschossen und alle Angriffsaktionen waren nur mehr Stückwerk.
Die Entscheidung fiel dann zwei Minuten nach Wiederbeginn durch einen herrlichen Freistoss von Gudelj aus ca.25 Meter. Er zirkelte den Ball wunderschön über die Mauer und ließ Schätzl keine Chance zur Abwehr. Da Rennweg durch sein destruktives Spiel keine Möglichkeiten mehr vorfand und der Gegner nur auf Resultat halten bedacht war, war das Match bereits frühzeitig entschieden und es blieb bei der eher blamablen Niederlage.
Aufstellung:
Schätzl, Zselezo, Grgic, Aurohom, Kovacs, Stanic, Özcan(63.Kaya Semih), Pilipovic(64.Kaya Sinan), Masata, Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
19.Thalinger, 77.Aurohom
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 18. Runde:
Rapid Oberlaa : Rennweg 3:0
Das Spiel wurde witterungsbedingt beim Stand von 2:0 für Rapid Oberlaa in der 50.Spielminute abgebrochen.
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Neuaustragung am 26.03.2014

Rennweg bleibt auch bei der Wiederholung des Spieles chancenlos und verliert gegen starke Oberlaaer.
Die Platzbesitzer bestimmen vom Start weg das Spielgeschehen und gehen bereits in der 8.Spielminute durch einen Elfmeter nach Foul im Strafraum in Führung. Eine harte und fragwürdige Entscheidung da das Foul knapp an der Strafraumgrenze war. Diesen Strafstoss pfeift nicht jeder Schiedsrichter, aber Entscheidungen des Spielleiters sind nun mal "Tatsachen". Rennweg läuft wie in der abgebrochenen Partie wieder einen schnellen Rückstand nach. Oberlaa agiert in weiterer Folge gefährlicher und Schätzl im Rennweger Tor kann sich einige Male hervorragend in Szene setzen und verhindert somit einen höheren Rückstand vor der Pause.
Nach Wiederbeginn bleibt das Spiel vorerst ausgeglichen bevor die Oberlaaer wieder die Initiative ergreifen und die Entscheidung suchen. Und die fällt in der 69.Minute durch einen wunderschönen Weitschuss von Iddrisu. Rennweg kann dem Spiel keine Wendung mehr geben und kassiert fünf Minuten vor dem Schlusspfiff ein weiteres Tor. Nach einem Corner ist Reisinger zur Stelle und sein halbvolley Schuss schlägt unhaltbar für Schätzl ein. Rennweg bleibt somit auch nach vier gespielten Rückrunden ohne Punktegewinn und enttäuscht ein weiteres Mal.
Aufstellung:
Schätzl, Zselezo(HZ.Sari), Grgic, Aurohom, Kovacs, Stanic(72.Kaya Sinan), Pilipovic, Kaya Semih(72.Özcan), Kilic, Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
58.Stanic
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 19. Runde:
1980 Wien : Rennweg 5:2
Rennwegs Leistung ließ auch in diesem Spiel sehr zu wünschen übrig. Aus unerklärlichen Gründen präsentierten sich unsere Spieler krampfhaft in ihrer Spielweise und verschliefen die Anfangsphase völlig. Ungenauigkeiten beim Abspielen, kaum ein Pass der über zwei Stationen hinaus kam und dazu schlechtes Tackling. Das alles in Summe gesehen führte zu einer weiteren empfindlichen Niederlage.
1980-Wien begann dieses Spiel mit hohem Druck und überforderte unsere Abwehr vorerst total. Bevor Rennweg richtig ins Spiel kam stand es bereits 2:0 für die Heimmannschaft. (12.Minute Marinkovic und 16.Minute Cankaya waren die Torschützen). Mit dieser raschen Führung im Rücken wurden die Favoritner etwas lässig und Rennweg kam besser zur Geltung. Aus einem Entlastungsangriff fiel dann in der 39.Spielminute der Anschlusstreffer durch Stanic aus einer Einzelaktion. Nach dem überraschenden Rennweger Torerfolg wurden die Gastgeber zusehendst nervöser, retteten aber den knappen Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel ist dann von der Nervosität nichts mehr zu sehen und beide Mannschaften zeigten guten Fussball. Rennweg hatte die Chancen zum Ausgleich, nützte diese aber nicht und so wurde man am Ende bestraft. Ein Doppelschlag in der 65. und 67. Minute durch Ünal und Erkan sorgte dann für die Vorentscheidung in diesem Spiel. Ein verwandelter Elfmeter in der 78.Spielminute brachte den Favoritnern die 5:1 Führung. Rennweg konnte in der Schlussminute durch einen schönen Heber von Aurohom das Resultat noch etwas verbessern, kam aber über die Niederlage nicht hinweg. 1980-Wien präsentierte sich weit überzeugender und feierte einen verdienten Heimsieg.
Aufstellung:
Schätzl, Sari, Zselezo, Grgic, Aurohom, Kovacs, Stanic, Pilipovic(69.Kilic), Kaya Semih, Novak(69.Özcan), Thalinger
Gelbe Karten:
77.Kilic, 80.Stanic
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 20. Runde:
Rennweg : Wienerfeld 5:2
Vier Runden lang konnte man keinen Punktegewinn verzeichnen, ehe es in der fünften Frühjahrsrunde endlich klappte und die Wende geschafft wurde. Rennweg sicherte sich mit einem klaren 5:2 Sieg den ersten Dreipunkter in der Rückrunde.
Die Landstrasser begannen dieses Spiel überfallsartig und ehe Wienerfeld sich versah, stand es nach sechs Spielminuten bereits 2:0. Dabei wäre es gar nicht verwunderlich gewesen wenn die Führung noch höher ausgefallen wäre, denn Rennweg hatte in den ersten Minuten bereits zwei Hochkaräter, die aber beide nicht genützt wurden. Am Anfang sah es so aus, als ob sich Rennweg den Frust der letzten Niederlagen von der Seele schießen wollte. Rennweg zeigte sich sehr spielfreudig und bereits in der fünften Spielminute war Özcan mit einem Flachschuss in die linke untere Ecke erfolgreich. Und nur eine Minute später legte Kovacs seine Torsperre ab und erhöhte auf 2:0. Mit der schnellen zwei Tore Führung im Rücken wurde man dann aber etwas lässig und verfiel vorerst in die alten Fehler der vorangegangenen Spiele. Wienerfeld kam auf und durch eine dumme Spielerei der Abwehr fiel der Anschlusstreffer in der 32.Minute durch Krasnici. Bis zum Pausenpfiff kontrollierten die Rennweger dann das Spielgeschehen und es ereignete sich nichts nennenswertes mehr. Nach der Pause war Rennweg dann wieder die dominierende Mannschaft und erzeugte Druck. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn dann der dritte Rennweger Treffer. Nach einem Eckball ist Aurohom zur Stelle und bugsiert das Leder über die Linie. Rennweg drückt mächtig weiter, hat aber in der 49.Minute Pech, als ein Schuss von Özcan nur die Stange trifft. Auch nicht besser ergeht es Kovacs in der 61. Minute mit einem wuchtigen Kopfball, der von der Latte wieder ins Feld zurück springt. Und Wienerfeld kann sich noch einmal aufbäumen und heran kommen. Nach einer weiten Flanke ist Secilimis in der 70.Spielminute mit dem Kopf erfolgreich. Ein herrlicher Freistoss von Thalinger in der 79.Minute, der von der Stange ins Netz springt, bringt dann die Vorentscheidung für die Landstrasser. Mit seinem zweiten Tor am heutigen Tag in der 84.Spielminute erhöhte Kovacs nach feiner Einzelleistung auf 5:2 und Rennweg hatte nach vier sieglosen Spielen endlich wieder drei Punkte ins trockene gebracht. Nun hofft man auf eine Fortsetzung der guten Rennweger Vorstellung.
Aufstellung:
Kantemur, Sari(88.Külec), Grgic, Aurohom, Kovacs, Özcan(69.Abdalla Hamouda), Pilipovic, Kaya Semih, Kilic, Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
38.Özcan, 68.Thalinger
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 21. Runde:
WS Ottakring : Rennweg 1:1
Dieses Spiel war überschattet von einer schweren Verletzung unseres Nachwuchsspielers Sari(17 Jahre),der bereits in der 17.Spielminute nach einem Zusammenstoss von der Rettung mit einer Fußverletzung abtransportiert wurde. Wir hoffen, dass sich seine Verletzungen als nicht zu schwer erweisen und er wieder völlig hergestellt wird. Auf diesem Wege alles Gute. Rennweg hatte wesentlich mehr Spielanteile, tat sich aber gegen einen sehr "rustikal" spielenden Gegner immens schwer. Die immer wieder mit versteckten Fouls agierenden Ottakringer konnten mit dieser Spielweise allerdings auch kein Kapital schlagen und so blieb es nach der ersten Hälfte beim logischen 0:0 in einem schwachen Spiel.
Als etwas turbulenter erwies sich dann die zweite Halbzeit. Rennweg drückte vehement auf den Führungstreffer, wurde aber immer wieder mit derben Attacken gestoppt. Erst in der 68.Minute kam Özcan zum ersten Mal gefährlich durch, sein Schuss wurde allerdings vom Torhüter der Heimischen entschärft. In der 72.Spielminute wird Rennweg ein reguläres Tor wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt. Eine klare Fehlentscheidung des Linienrichters, da der Ball von einem Abwehrspieler der Ottakringer kam. Die Landstrasser drückten weiter und in der 80.Spielminute dann der scheinbar erlösende Treffer. Aurohom ist nach einem Querpass schneller am Ball als die Abwehr und drückt das Leder über die Linie. Rennwegs Führung sollte aber nur wenige Minuten dauern. In der 86.Minute springt einem Rennweg Spieler im Strafraum der Ball an die Hand und der Elfmeter wird von Gözütok zum Ausgleich verwertet. Ein mehr als glückliches Remis für die sehr unsauber spielenden Ottakringer und ein unglücklicher Punkteverlust(auf Grund des wegen "Abseits" nicht gegebenen Tores) für Rennweg. Alles in allem gesehen eine äusserst schwache Leistung des gesamten Schiedsrichterteams.
Aufstellung:
Schätzl, Sari(17.Zselezo), Grgic, Aurohom, Kovacs, Stanic, Özcan, Pilipovic, Kaya Semih, Kilic, Novak
Gelbe Karten:
73.Kovacs, 89.Kilic,
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 22. Runde:
Rennweg : Red Star Penzing 0:0
Rennweg holte durch eine starke kämpferische Leistung einen hochverdienten Punkt gegen die weit höher eingeschätzten Gäste. Das Unentschieden ist deshalb hoch zu werten, weil diesmal auch die taktischen Vorgaben richtig umgesetzt wurden. Besonders hervorzuheben war die Abwehr, die mit Kilic einen umsichtigen und sehr stark spielenden Abwehrchef in ihren Reihen hatte. Sicher eines seiner besten Spiele im Rennweger Dress. Das Spiel begann wie erwartet mit vehementen Angriffen der Penzinger, die immer wieder versuchten mit weiten Pässen die schnellen Flügelstürmer in Front zu bringen und die Rennweger Abwehr aufzureißen. Durch kluges Stellungsspiel der Landstrasser war dieses Vorhaben aber zum scheitern verurteilt und man konnte sich immer wieder befreien. Die einzige gefährliche Tormöglichkeit der Penzinger in der ersten Halbzeit vereitelte Schätzl in der 13.Spielminute mit toller Fußabwehr gegen Niederkofler. Rennweg agierte sehr zurückgezogen und die wenigen Entlastungsangriffe waren zu durchsichtig um den Gegner ernsthaft zu gefährden. Nach der Pause bot sich das selbe Bild und das Spiel plätscherte dahin. Bis zur 84.Minute, als Rennweg bei einem Lattenschuss der Penzinger das Glück auf seiner Seite hatte. Da sich nichts mehr ereignete blieb es beim torlosen Remis. Für die Red Star Mannschaft sicher ein Rückschlag im Kampf um den Anschluss an die Tabellenspitze und für Rennweg ein unerwarteter, aber verdienter Punkt.
Aufstellung:
Schätzl, Grgic, Aurohom(81.Masata), Kovacs, Özcan(65.Zselezo), Pilipovic, Öztürk, Kaya Semih, Kilic, Novak(90.Abdalla Hamouda), Thalinger
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 23. Runde:
Slovan HAC : Rennweg 3:1
In einem flotten und abwechslungsreichen Spiel setzte Slovan dank einer starken zweiten Halbzeit seine Siegesserie fort. Rennweg hielt lange sehr gut dagegen und ließ Slovan trotz stürmischer Angriffe vorerst nicht so richtig ins Spiel kommen. Bereits in der 5.Spielminute musste Schätzl seine ganze Kunst aufbieten um einen herrlichen Weitschuss mit toller Parade gerade noch in den Corner zu lenken. Aber die Rennweger bekamen den Angriffswirbel der Heimischen immer besser in den Griff und so dauerte es bis knapp vor den Pausenpfiff, ehe Slovan wieder zu zwei grossen Chancen auf die Führung kam. Zuerst krachte ein Flachschuss an die Stange und unmittelbar danach landete nach einer Ecke ein Kopfball an der Querlatte. Mit einem für Rennweg glücklichen Remis ging es in die Pause.
Eine Riesenmöglichkeit zur Führung fand Rennweg unmittelbar nach dem Wiederanpfiff vor. Kovacs setzte sich auf der rechten Seite durch und seinen Querpass vertändelte Thalinger in aussichtsreicher Schussposition. Und diese vergebene Chance sollte sich in der 52.Spielminute rächen. Nach einem Corner ist Hrovat zur Stelle und köpfelte unerreichbar für Kantemur genau ins Kreuzeck. Rennweg wirkte schockiert, Slovan bekam wieder Oberwasser und wurde mangels vehementer Gegenwehr wieder stärker. In der 67.Minute wird Kara mit einem langen Pass auf die Reise geschickt, Kantemur eilt zu langsam aus seinem Tor, wird von ihm überspielt und es steht 2:0 für Slovan. Und nur sieben Minuten später fängt sich Rennweg nach schön heraus gespielter Aktion den dritten Gegentreffer ein. Damit war die Entscheidung gefallen und das Ehrentor von Thalinger in der 83.Spielminute war nur mehr Ergebniskorrektur. Hätte Rennweg so weitergespielt wie in der ersten Hälfte, wäre eine Überraschung durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.
Aufstellung:
Schätzl(HZ.Kantemur), Kaya Semih, Zselezo, Grgic, Kovacs, Thalinger, Özcan, Pilipovic, Masata, Novak(73.Abdalla Hamouda), Öztürk(68.Naddari)
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 24. Runde:
Rennweg : KE Srbija 08 0:3
Ein Spiel bei dem eigentlich nur die wenigen KE-Fans Grund zum Jubeln vorfanden. Rennweg präsentierte sich sehr zurückhaltend und die Abwehr stand unter massivem Dauerdruck. Als Beispiel sei angeführt, dass es nach zehn Spielminuten bereits 9:0(!) im Eckenverhältnis für Kaiserebersdorf stand. Rennweg überstand die Cornerserien aber mit viel Glück ohne einen schnellen Gegentreffer. Bei den wenigen Landstrasser Entlastungsangriffen agierte man aber zu planlos um den Gegner ernsthaft zu gefährden. Rennweg zeigte kaum eine zusammenhängende Aktion und die Angriffe waren nur Stückwerk. Ein krasser Fehler des Schiedsrichterteams in der 38.Minute sollte aber dann doch den Führungstreffer für Kaiserebersdorf bringen und Rennweg entmutigen. Nach einer weiten Vorlage stand Tomic mindestens einen Meter im Abseits. Die Abseitsstellung blieb ungeahndet und es stand 1:0 für die Gäste. Rennweg wirkte nach diesem Verlusttor geschockt und kassierte nur vier Minuten später den zweiten Treffer. Jevremovic wurde sträflich ungedeckt gelassen und hatte wenig Mühe den Vorsprung auszubauen.
In Halbzeit zwei plätscherte das Spiel mit leichten Vorteilen für Kaiserebersdorf dahin und es hatte den Anschein als gäben sich beide Mannschaften mit dem Resultat zufrieden. Erst ein gefährlicher Weitschuss von Kovacs, der allerdings zu mittig angetragen war, weckte wieder die Lebensgeister der Spieler. In weiterer Folge konnte sich Schätzl einige Male gut in Szene setzen und einen weiteren Gegentreffer verhindern. Auch die Landstrasser hatten noch einige gute Möglichkeiten um dem Spiel eine Wende zu geben, die aber allesamt nicht genützt wurden. Den Schlusspunkt einer einseitig geführten Partie setzte dann in der 92.Spielminute Stojanovic mit dem dritten Rennweger Verlusttor. Ein von Rennweger Seite her enttäuschend geführtes Spiel. Kämpferisch zwar zufriedenstellend aber spielerisch sehr schwach.
Aufstellung:
Schätzl, Zselezo, Grgic, Kovacs, Öczan(85.Jakovljevic), Pilipovic, Masata, Kaya Semih(71.Külec), Kilic(80.Abdalla Hamouda), Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
23.Masata, 50.Zselezo
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 25. Runde:
Union Mauer : Rennweg 6:0
Unsere Mannschaft lieferte an diesem Samstagnachmittag eine katastrophale Leistung ab. Schlechte Deckungsarbeit, kein Kampfgeist und mangelndes Spielverständnis. Das alles in Summe gesehen sollte zur bisher höchsten Niederlage im Frühjahr führen. Einzige Ausnahme war Schätzl im Rennweger Tor der sich mit tollen Abwehraktionen gegen die Niederlage stemmte, aber leider vergebens. Hätte er nicht so gut gehalten und Mauer die sich bietenden Chancen effektiver ausgenützt, wären die Landstrasser wohl nicht unter zehn Toren davongekommen. Vom Beginn an merkte man, dass Mauer die überraschende Niederlage aus der Vorwoche, vergessen machen wollte. Und bereits in der 6.Spielminute schlug es das erste Mal im Rennweger Gehäuse ein. Nach einem eher harmlosen Angriff stand der ungedeckte Kocbay völlig allein und bezwingt Schätzl per Kopf. Nach dem schnellen Verlusttor kommt Rennweg etwas besser zur Geltung und gestaltet das Spiel offener. In der 30.Minute hat Rennweg sogar die Möglichkeit auszugleichen. Eine wunderschöne Flanke von Masata, erwischt Thalinger volley, doch Jakl kann den Ball noch zur Ecke abwehren. Nach diesem Rennweger Warnschuss war aber wieder Mauer am Zug. Zuerst läuft Santos da Silva der Abwehr auf und davon (42.) und der Ex-Rennweger stellt mit sattem Schuss auf 2:0 und nur zwei Minuten später ist Duman nach neuerlichem schweren Deckungsfehler erfolgreich. Mit einem drei Tore Rückstand der Landstrasser geht es in die Pause. Nach Wiederbeginn kann sich Rennweg dem ständigen Angriffswirbel der Heimischen kaum erwehren und nur Schätzl verhindert vorerst mit tollen Abwehraktionen einen weiteren Verlusttreffer. Bis zur 57.Minute, dann ist auch er ein weiters Mal machtlos und Becirovic erhöht mit dem Kopf auf 4:0. Rennweg lässt Union Mauer viel zu viel Spielraum und wird fast zum Statisten degradiert. Logische Folge sind weitere Tore. In der 63.Minute ist Dorfer erfolgreich und eine eher kuriose Situation bringt das 6:0. Nach einer Abwehr von Schätzl wird aus unerklärlichen Gründen ein indirekter Freistoss gepfiffen. Der wird von Santos da Silva schnell zu Dorfer abgespielt, der die allgemeine Verwirrung ausnützt und den Endstand erzielt.
Aufstellung:
Schätzl, Zselezo(HZ.Külec), Grgic, Aurohom, Kovacs(61.Jakovljevic), Özcan, Pilipovic, Masata, Kaya Semih, Novak(HZ.Pop), Thalinger
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 26. Runde:
Rennweg : BHF Favoriten 2:0
Rennweg feierte nach drei sieglosen Spielen endlich wieder einen vollen Erfolg. Man tat sich gegen den Tabellennachzügler aber sehr schwer und erzielte beide Tore nur unter kräftiger Mithilfe der Gästemannschaft. Der durch den langen Regen rutschige Boden und die betont schlechten Platzverhältnisse machten es den Akteuren aber auch nicht gerade leicht. Und so entwickelte sich ein eher fades Oberligaspiel mit leichten Vorteilen für Rennweg. Nach anfänglichem Herumrutschen beider Mannschaften dauerte es immerhin bis zur 23.Spielminute ehe Rennweg zur ersten Torchance kam. Özcan tankte sich auf der rechten Seite durch und sein schöner Schuss konnte nur mit Mühe von Torhüter Flassak an die Stange gelenkt werden, von wo der Ball wieder ins Feld zurück sprang. Rennweg war zwar überlegen, konnte sich aber auch keine entscheidenden Vorteile herausspielen. Erst eine abgerissene Flanke von Pilipovic in der 35.Minute, die sich über den Torhüter von Bhf-Favoriten ins Netz senkte, sollte die Führung bedeuten. Mit dieser knappen Halbzeitführung wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild der ersten. Rennweg griff an und Bhf-Favoriten verteidigte. Allerdings waren die Angriffe der Heimischen viel zu harmlos um eine schnelle Entscheidung herbeizuführen und so musste ein weiterer schwerer Fehler herhalten um Rennweg den zweiten Torerfolg zu ermöglichen. Bei einem Rückpass in der 73.Spielminute, der durch den nassen Boden immer langsamer wurde, war Thalinger schneller am Ball und spitzelte das Leder an Flassak vorbei zum 2:0 ins Netz. Damit war in einem glanzlosen Spiel die Entscheidung gefallen und Rennweg hatte drei Punkte mehr auf dem Konto. Die Landstrasser werden sich aber in der nächsten Runde gewaltig steigern müssen, geht es doch gegen den Tabellenführer ASV-13, denn sonst droht wieder eine Abfuhr.
Aufstellung:
Schätzl, Grgic, Aurohom, Kovacs, Stanic(63.Jakovljevic), Özcan, Pilipovic, Masata, Kaya Semih, Kilic, Thalinger
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 27. Runde:
ASV 13 : Rennweg 2:0
Wegen eines drei Stunden vor Spielbeginn niedergehenden schweren Gewitters mit sintflutartigen Regenfällen, musste das Spiel auf den Kunstrasen verlegt werden. Rennweg bot dabei eine hervorragende und solide Mannschaftsleistung und man hatte nicht den Eindruck, dass der Tabellenführer gegen den elften der laufenden Saison spielte. Leider wurden die Landstrasser durch zwei krasse Fehlentscheidungen von Schiri Fleischer und seinem Team arg benachteiligt. Die erste Fehlentscheidung wurde beim Ausschluss von Kovacs getroffen.
Nach einem harmlosen Zweikampf wurde er wegen der zweiten gelben Karte mit gelb/rot des Feldes verwiesen (75.). Damit war Rennweg nur mehr zu zehnt und natürlich arg geschwächt. Diese Schwächung blieb vorerst ohne Folgen, aber die zweite Fehlentscheidung sollte wesentlich gravierender und nachhaltiger sein. Vier Minuten nach dem Ausschluss wurde auf einen Eckball für ASV 13 entschieden, obwohl hier nie und nimmer ein Eckball zu geben war. Und daraus sollte aus dem nichts die Führung der Speisinger entstehen. Die hohe Flanke erwischte Pigal und netzte unter den Jubel der Zuschauer ein (79.). Rennweg war sichtlich deprimiert und um den Lohn der bisherigen Arbeit gebracht. Der zweite Treffer in der Nachspielzeit (91.) durch Hala war nur mehr Draufgabe und wäre durch die krasse Fehlentscheidung beim ersten Speisinger Tor wohl nicht entstanden. Rennweg bot wie schon lange nicht, eine sehenswerte Leistung und hätte sich zumindest ein Unentschieden verdient.
Aufstellung:
Schätzl, Grgic, Aurohom, Kovacs, Stanic, Özcan(70.Jakovljevic), Pilipovic, Masata, Kaya Semih, Kilic, Thalinger
Gelbe Karten:
26.Kovacs
Rote Karten:
75.Kovacs (gelb/rot)
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Spielbericht 28. Runde:
Rennweg : Ankerbrot 0:5
Der vermeintliche Aufwärtstrend, der beim Spiel gegen ASV-13 zu beobachten war, erwies sich leider nur von kurzer Dauer. Gegen Ankerbrot verfiel man leider wieder in die alten Gewohnheiten und musste eine blamable Niederlage einstecken. Wenig Kampfgeist und Spielfreude, dazu auch noch einige gravierende Tormannfehler, das alles erklärt die hohe unerwartete Niederlage. Dabei begann es mit einem Stangenschuss von Stanic (4.) recht gut, ehe sich wieder dumme Fehler einschlichen. Nach einem Querpass in der 16.Minute stand Stadler völlig ungedeckt und schon musste man einem Rückstand nachlaufen. Pech hatte Rennweg in der 19.Spielminute als ein Kopfball von Aurohom mit herrlicher Parade vom Anker Torhüter in den Corner gelenkt wurde. Damit war Rennweg mit seinen Angiffsambitionen am Ende und Ankerbrot übernahm immer mehr die Initiative. Ein Stellungsfehler von Schätzl bescherte den Favoritnern dann den zweiten Treffer. Kozo erkannte in der 36.Spielminute dass der Rennweger Torhüter zu weit vor seinem Gehäuse stand und schon war es passiert. Rennweg war durch vermeidbare Treffer wieder in Rückstand geraten und hatte auch noch eine Portion Glück, als ein schön getretener Freistoss in der 39.Minute nur die Stange traf und wieder ins Feld zurück sprang. Nach der Pause war vorerst Rennweg wieder am Drücker aber die Angriffsaktionen waren leider nur Strohfeuer und ohne Gefahr für das Ankerbrot Tor. Ein weiteres vermeidbares Verlusttor muss Rennweg in der 65.Minute hinnehmen. Nach einem Eckball ist Schätzl gegen Rohshap zu unentschlossen und dieser ist mit dem Kopf schneller am Ball und es steht 3:0. Ein weiterer Tormannfehler in der 84.Spielminute sollte dann das 4:0 bedeuten. Schätzl irrte nach einer Flanke im Strafraum umher, Stadler ist schneller am Ball und das Netz bauschte sich ein weiteres Mal. Den Endstand fixiert dann Mehmetaj mit einem verwandelten Elfmeter in der 87.Spielminute nach Foulspiel im Strafraum. Eine in dieser Höhe unerwartete und blamable Niederlage. Rennweg hatte im gesamten Spiel nur sehr wenige Tormöglichkeiten und präsentierte sich sehr konzentrationslos.
Aufstellung:
Schätzl, Pop(63.Külec), Grgic, Aurohom, Stanic, Özcan, Pilipovic, Masata(73.Pirjol), Kaya Semih, Kilic(69,Öztürk), Thalinger
Gelbe Karten:
86.Thalinger
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 29. Runde:
Rennweg : Alt Ottakring 4:1
Rennweg feierte einen ungefährdeten Erfolg und konnte sich für die Niederlage im Herbst revanchieren. Einen sehr guten Tag erwischte Aurohom und wurde mit seinen drei Toren zum Matchwinner. Immerhin dauerte es bis zur 30.Spielminute bis Rennweg so richtig in Fahrt kam. Zuerst wurde ein Fernschuss von Aurohom noch mit Mühe vom Tormann zur Ecke gedreht, dann krachte ein Ball von Özcan an die Stange und in der 35.Minute fiel der erste Rennweger Treffer. Aurohom tankte sich auf der linken Seite durch und gegen seinen Flachschuss war kein Kraut gewachsen. Knapp vor dem Pausenpfiff (45.) ist es abermals Aurohom, der mit einem sehenswerten Volleyschuss, seinen zweiten Treffer markierte. Alt Ottakring präsentierte sich zu schwach um dem Spiel in der zweiten Hälfte noch eine Wende zu geben. Die Landstrasser blieben weiterhin tonangebend und so fielen auch weitere Tore. Ein schlecht abgewehrter Ball von Torhüter Ratzenböck, der Aurohom genau vor die Füsse fiel, bedeutete in der 59.Spielminute den dritten Treffer. Das Ehrentor für die Ottakringer fiel zwischenzeitlich in der 67.Minute aus einem verwandelten Elfmeter, aber Rennweg hatte noch nicht genug. Zuerst krachte ein herrlicher Schuss von Özcan leider nur an die Stange, ehe Kovacs nach schönem Pass von Thalinger in der 80.Spielminute den Endstand fixierte. Ein klarer Erfolg gegen einen eher schwachen Gegner.
Aufstellung:
Schätzl, Pirjol, Grgic, Aurohom, Kovacs, Stanic, Özcan(75.Abdalla Hamouda), Masata, Öztürk(87.Naddari), Kaya Semih, Thalinger(82.Gayrilovic)
Gelbe Karten:
60.Thalinger
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 30. Runde:
Wr.Sportklub U-23 : Rennweg 1:2
Das Saisonfinale brachte den Zusehern zwei grundverschiedene Halbzeiten. Während Rennweg die ersten fünfundvierzig Minuten dominierte, war Sportklub in der zweiten Hälfte die tonangebende Mannschaft, konnte das Spiel aber nicht mehr zu seinen Gunsten drehen. Rennweg war nach dominanter erster Hälfte plötzlich von der Bildfläche verschwunden und brachte den Sieg nur mit viel Glück über die Spielzeit.
Nach anfänglichem Mittelfeldgeplänkel übernahm Rennweg ab der 20.Spielminute die Initiative und ging nach schön hereingezirkeltem Corner von Kaya Semih durch einen wuchtigen Kopfstoss von Kilic in Führung (26.). Kantemur kann mit einer tollen Abwehraktion in der 30.Minute den Ausgleich verhindern und im Gegenstoss erhöhte der pfeilschnelle Kovacs auf 2:0. Nach einem langen Pass läuft er der Abwehr auf und davon und lässt mit einem satten Schuss dem Sportklub Tormann keine Chance zur Abwehr. Bis zum Halbzeitpfiff blieb Rennweg weiterhin überlegen, aber es gelang kein weiteres Tor mehr. Nach der Pause war von den Landstrassern aus unerklärlichen Gründen nicht mehr viel zu sehen und es spielte nur mehr der Sportklub. Mehr als zum Anschlusstreffer in der 70.Spielminute reichte es aber dann doch nicht. Bicer sah den etwas zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Kantemur und überhob ihn. Die letzten zwanzig Spielminuten standen dann ganz im Zeichen der vehement stürmenden Sportklub Mannschaft, aber die Hernalser waren trotz Chancen und zum Glück für Rennweg nicht in der Lage, den Ausgleich zu erzielen. Und so blieb es beim doch schmeichelhaften und glücklichen Rennweger Sieg.
Aufstellung:
Kantemur, Pirjol(65.Gayrilovic), Grgic, Aurohom, Kovacs, Stanic, Özcan(90.Külec), Masata(52.Pilipovic), Öztürk, Kaya Semih, Kilic
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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