Spielberichtearchiv 2012/2013 der RSV - Kampfmannschaft:
 
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26. Runde27. Runde28. Runde29. Runde30. Runde
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Spielbericht 1. Runde:
Wienerfeld : Rennweg 3:3
Teilerfolg der neuformierten Rennweger Mannschaft zum Auftakt der Spielsaison 2012/13. In einem schnellen und spannenden Spiel trennten sich beide Mannschaften mit einem gerechten Remis.
Rennweg übernimmt in der Anfangsphase die Initiative und bereits in der 2.Spielminute stellt Stanic erstmals Masata im Tor von Wienerfeld auf die Probe. Eine weitere grosse Tormöglichkeit ergibt sich in der 8.Minute. Kovacs bekommt den Ball, schiesst aber zu überhastet und vergibt somit eine fast 100% Gelegenheit. Und wieder einmal bewahrheitet sich die alte Fussballerweisheit: "Wer die Tore nicht macht, der bekommt sie".
Nach Deckungsfehler zieht in der 10.Minute Siegl auf und davon und stellt auf 1:0 für Wienerfeld. Völlig entgegen des Spielverlaufes erhöht der selbe Spieler nach Abwehrfehler der Hintermannschaft in der 26. Minute auf 2:0. Rennweg bleibt aber weiter tonangebend und kommt knapp vor der Pause (43.) zum wichtigen Anschlusstreffer.
Nach einem Schuss von Nikolaishvili, den der Tormann nur wegfausten kann, ist Kovacs zur Stelle und drückt das Leder über die Linie.
Zehn Minuten nach Wiederbeginn ist abermals Kovacs nach Flanke von Stanic mit dem Kopf erfolgreich und stellt auf 2:2. Und vier Minuten später geht Rennweg sogar in Führung. Eine schöne Kombination schliesst Öczan zum 3:2 ab. Leider dauert dieser Vorsprung nur bis zur 63.Spielminute. Grassl tankt sich auf der linken Seite durch und bezwingt David mit einem trockenen Schuss in die rechte Ecke. Beinahe gelingt dann Wienerfeld in der 81.Minute das Führungstor, aber David klärt einen Kopfball von Pacher mit unwahrscheinlichem Reflex zum Corner. Trotz vehementer Angriffe von beiden Mannschaften bleibt es bis zum Schlusspfiff beim Unentschieden in einem schnellen und kampfbetonten Spiel.
Aufstellung:
David, Bedoschwili, Akar, Kovacs, Kaya Semih, Stanic, Nikolaishvili(85.Nemicky), Özcan, Geier, Ogrodnik, Kaya Sinan
Gelbe Karten:
39.Akar, 57.Kaya Semih, 66.Geier
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 2. Runde:
Rennweg : Wienerberg 2:2
Rennweg präsentierte sich wie bereits in der Vorrunde in ausgezeichneter Verfassung und rang dem Wiener Liga Absteiger ein gerechtes Unentschieden ab. Um so bemerkenswerter ist die Leistung der Heimischen einzuschätzen, da sie eine volle Stunde mit nur 10 Feldspielern auskommen mussten, weil Kovacs nach einem unnötigen Foulspiel bereits in der 29.Minute zu Recht des Feldes verwiesen wurde.
Bis zum Ausschluss besagten Spielers plätscherte das Spiel ohne grosse Höhepunkte dahin, ehe Rennweg in der 36.Minute dann doch etwas überraschend in Führung ging. Bei einem Konterangriff der Landstrasser wurde ein Angreifer im Strafraum gelegt und der Schiri entschied sofort auf Elfmeter. Nikolaishvili verwandelte den Strafstoss bombensicher und Rennweg führte mit 1:0. In weiterer Folge drängte Wienerberg vehement auf den Ausgleich, scheiterte aber in einigen Situationen an ihrer schlechten Chancenauswertung oder am gut disponierten David im Tor der Rennweger.
Nach der Halbzeitpause drehten die Wienerberger dann binnen drei Spielminuten die Partie zu ihren Gunsten. Zuerst kann David einen Kopfball nach einem Corner nicht bändigen(51.) und Janisch staubt ab und zwei Minuten später nützt Häuschen einen Deckungsfehler der Rennweger Abwehr zum Führungstreffer. Wienerberg bleibt weiter die dominierende Mannschaft aber die Heimischen halten gut dagegen. David kann sich noch einige Male auszeichnen, ehe völlig überraschend in der 81.Spielminute der Ausgleichstreffer fällt. Nikolaishvili erhält bei einem Konterangriff das Leder, zieht aus gut 25 Metern ab und stellt unter kräftiger Mithilfe des Torhüters auf 2:2.
Ein Pauschallob an die gesamte Rennweger Mannschaft, die sich trotz langer nummerischer Unterlegenheit, ein gerechtes Remis erkämpfte.
Aufstellung:
David, Bedoschwili, Akar, Kovacs, Kaya Semih, Stanic(74.Nemicky), Nikolaishvili, Özcan(81.Gröppel), Geier, Ogrodnik, Kaya Sinan
Gelbe Karten:
86.Akar, 86.Ogrodnik
Rote Karten:
29.Kovacs
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Spielbericht 3. Runde:
Red Star : Rennweg 2:2
Rennweg blieb auch im dritten Spiel der neuen Saison unbesiegt. Diesmal schrammten die Landstrasser aber nur um Haaresbreite am ersten Sieg vorbei. Dass es dazu nicht kam hatte folgenden Grund. Normalerweise dauert ein Spiel neunzig Minuten (plus Nachspielzeit). Dieses hier dauerte unglaubliche HUNDERT Minuten. Aus völlig unerklärlichen Gründen ließ Schiedsrichter Burzic zehn Minuten (!!!) nachspielen (bei gesamt fünf Auswechslungen und kaum Spielunterbrechungen). Der Ausgleich fiel dann in der 99.Spielminute und unmittelbar danach pfiff der Schiri ab. Eine völlig unmissverständliche Entscheidung des "Unparteiischen", der damit Rennweg um den verdienten Sieg brachte.
Das Spiel war noch keine drei Minuten alt und schon stand es 1:0 für Red Star. Ein Fernschuss von Jirik, der eher eine Flanke werden sollte, fand seinen Weg in die rechte obere Ecke des Rennweger Tores. In weiterer Folge gewann Rennweg immer mehr die Oberhand und kommt in der 28.Spielminute zum Ausgleich. Nach einer Flanke und einem Missverständnis der Red Star Abwehr kommt Akar zum Ball und drückt das Leder über die Linie. Dann wogt das Spiel hin und her, ehe Red Star in der 44.Minute eine grosse Chance durch Pfeifer(mit dem Kopf,nach Deckungsfehler)vergibt. Umittelbar darauf erfolgt der Halbzeitpfiff.
Gleich nach der Pause (48.) geht Rennweg in Führung. Kaya Semih erhält an der Strafraumgrenze den Ball, drückt ab und sein Schuss wird unhaltbar für Torhüter Weixler abgefälscht. Rennweg hat jetzt wesentlich mehr Spielanteile und drückt auf das dritte Tor. Aber es wollte einfach nicht gelingen. So hatte zum Beispiel Nikolaishvili eine Riesenmöglichkeit in der 72.Minute. Er zieht völlig allein Richtung Red Star Gehäuse, verstolperte aber und wieder war eine Chance dahin. Leider erwischte der sonst so sichere Nikolaishvili einen rabenschwarzen Tag und konnte sich nicht so zur Geltung bringen wie gewohnt. Die Schlussoffensive gehörte dann wieder Red Star. Mit viel Glück und Geschick konnte aber schlimmeres verhindert werden. Als alle bereits auf den Schlusspfiff warteten, der aber aus oben erwähnten Gründen nicht kam, gelang dann Red Star in der 99.Spielminute(!) doch noch der Ausgleich. Nach Corner ist Pechar erfolgreich und Rennweg hatte wieder nicht gewonnen.
Auf Grund der viel zu langen Nachspielzeit ein schmeichelhaftes Remis für Red Star.
Aufstellung:
David, Bedoschwili, Akar, Nemicky(63.Gröppel), Kaya Semih, Stanic, Nikolaishvili, Özcan(94.Hirsch), Geier, Ogrodnik, Kaya Sinan
Gelbe Karten:
30.Nikolaishvili, 66.Kaya Semih
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 4. Runde:
Rennweg : Wolfersberg 8:0
Torfestival am Rennweger Platz. Wolfersberg war nicht annähernd in der Lage die Landstrasser zu fordern und agierte nicht oberligareif. So zum Beispiel waren sie nicht in der Lage auch nur einen einzigen Schuss aufs Rennweger Tor abzugeben. Hätten die Heimischen in der zweiten Hälfte mit mehr Nachdruck gespielt, so wären die Wolfersberger wohl nicht über ein zweistelliges Resultat herumgekommen.
Der Trefferreigen begann bereits in der 6.Spielminute. Nach einem Freistoss von Kaya reagiert der Schlussmann der Gäste sehr unglücklich, lenkt den Ball an die Stange und das abspringende Leder befördert Nemicky per Kopf über die Linie. Dann dauerte es bis zur 30.Minute bis Rennweg seinen Vorsprung weiter ausbauen kann. Der durchbrechende Öczan wird im Strafraum gelegt und Kovacs verwandelt den Strafstoss sicher. Nach Missverständnis der Wolfersberger Abwehr ist Kovacs in der 35.Spielminute plötzlich allein und erzielt sein zweites von vier Toren am heutigen Tag.
Damit war der Pausenstand gegeben. Rennweg war zwar die gesamte Hälfte überlegen, agierte aber nicht so druckvoll wie in den vorangegangenen Spielen. Dennoch setzte sich die Torflut in der zweiten Hälfte unvermindert fort.
In der 56.Minute wird Kovacs ideal freigespielt und erhöht auf 4:0. In weiterer Folge ist Stanic(64.) zum 5:0 und wieder Kovacs(71.) zum 6:0 erfolgreich. Nur sechs Minuten später stellt Nikolaishvili auf 7:0 und den Schlusspunkt setzt Akar in der 88.Spielminute mit dem achten Tor.
Wolfersberg wird viel Glück benötigen um in dieser Saison dem Abstieg zu entgehen.
Aufstellung:
David(81.Kantemur), Bedoschwili, Akar, Nemicky(84.Hirsch), Kovacs, Stanic, Nikolaishvili, Öczan(35.Gröppel), Geier, Ogrodnik, Kaya Sinan
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 5. Runde:
Kaiserebersdorf/Srbija : Rennweg 2:3
Fast hatte es den Anschein als würden alle Rennweg Spieler in der ersten Hälfte noch schlafen. Anders ist die Leistung nicht zu erklären. Rennweg fand einfach nicht zu seinem Spiel und Kaiserebersdorf agierte weitaus gefährlicher. Die ersten vierundzwanzig Minuten boten beide Mannschaften den Zuschauern ein zerfahrenes Spiel, ehe Kaiserebersdorf in der 25.Spielminute in Führung ging.
Nach Querpass von Lazarevic ist der sträflich ungedeckte Ristic zur Stelle und stellt auf 1:0 für die Hausherren. In der 33.Minute bewahrt David Rennweg mit Glanzparade vor einem weiteren Verlusttor. Nach einem Foul von Bedoschwili im Strafraum pfeift in der 45.Spielminute der Schiri zu Recht Elfmeter. Unter dem Jubel der Zuschauer verwandelt Kuturovic und bringt Kaiserebersdorf mit 2:0 in Führung.
Eine Kabinenpredigt in der Halbzeit dürfte Rennweg dann aufgeweckt haben. Plötzlich waren alle Vorzüge des Rennweger Spieles wieder zu erkennen und man beherrschte die Platzbesitzer. Die erste Gelegenheit zum Anschlusstreffer hatte Geier. Leider klatschte sein Kopfball nach Flanke aber nur an die Latte(57.) und sprang ins Feld zurück. Aber nur eine Minute später war es so weit. Nach schönem Zuspiel verkürzt Kovacs und Rennweg drückt weiter. In der 61.Minute erzielt Geier per Kopf nach schöner Flanke den Ausgleich und Rennweg war wieder im Spiel. Einen weiteren Strafstoss gab es in der 76.Spielminute, diesmal allerdings für Rennweg. Nach Foul an Akar pfeift der Schiri sofort und Kovacs bringt Rennweg in Führung. Allerdings wäre der Torhüter der Kaiserebersdorfer beinahe an den eher schlecht geschossenen Ball heran gekommen, aber mit Glück findet das Leder seinen Weg ins Tor. Auf Grund der starken zweiten Spielhälfte ein doch verdienter Rennweger Sieg.
Aufstellung:
David, Bedoschwili(HZ.Novak), Akar, Kovacs, Kaya Semih, Stanic(85.Nemicky), Nikolaishvili, Özcan(HZ.Gröppel), Geier, Ogrodnik, Kaya Sinan
Gelbe Karten:
50.Geier, 89.Kovacs
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 6. Runde:
Rennweg : Rapid Oberlaa 0:3
Bittere Heimniederlage der bis dato unbesiegt gewesenen Platzbesitzer. Rennweg beginnt dieses Spiel fulminant und war optisch drückend überlegen. Eine Cornerserie in der Anfangsphase des Spieles bringt aber nichts ein. Nach etwa zwanzig Minuten können sich die Oberlaaer etwas aus der Umklammerung befreien und kommen besser ins Spiel. Bei ihrem ersten gefährlichen Konterangriff in der 21.Minute verhindert aber David mit spektakulärer Abwehr den Führungstreffer der Gäste. Rennweg bleibt bis zum Pausenpfiff weiter überlegen, kann aber aus den sich bietenden Chancen kein Kapital schlagen.
Ein anderes Bild zeigt sich nach der Pause. Oberlaa übernimmt mehr und mehr die Initiative und das Spiel der Heimischen wird immer durchsichtiger. Die wenigen vorgetragenen Angriffe der Rennweger werden immer wieder von der gut stehenden Oberlaaer Abwehr abgefangen. Und in der 67.Spielminute geht Oberlaa dann in Führung. Ein unverhoffter Weitschuss von Dan überrascht David im Tor der Rennweger und ein durchaus haltbarer Ball findet seinen Weg in die Maschen. Aber es kommt noch schlimmer. In der 80.Spielminute entscheidet nach einer Attacke im Strafraum der Rennweger der Schiri auf Elfmeter für Oberlaa. Bondokic verwandelt sicher und es steht 0:2.
Und zu guter letzt fängt sich Rennweg auch noch den dritten Treffer ein. Ein schnell vorgetragener Angriff der Oberlaaer in der Schlussminute, kann von der Rennweger Abwehr nicht abgefangen werden und Dan erhöht zum Endstand. Rennweg war an diesem Tag nicht so effizient wie in den vorangegangenen Runden und verliert deshalb verdient.
Aufstellung:
David, Akar, Kovacs, Kaya Semih, Stanic, Nikolaishvili, Gröppel(56.Öczan), Novak, Geier, Ogrodnik, Kaya Sinan
Gelbe Karten:
35.Nikolaishvili, 79.Akar, 79.Kaya Sinan
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 7. Runde:
Wiener Sportklub : Rennweg 9:2
Rennweg schlitterte gegen den Wiener Sportklub in ein schweres Debakel. Eigentlich könnte man diese Niederlage als klassischen Selbstfaller bezeichnen. Allerdings nicht weil der Wiener Sportklub so fulminant spielte, sondern weil das Rennweger Spiel von gravierenden Fehlern geprägt war und die Dornbacher stark machte.
Eigentlich begann Rennweg recht gut und war bis zum ersten Gegentreffer sogar leicht feldüberlegen. Ein katastrophaler Abspielfehler im Mittelfeld leitete die höchste Rennweger Niederlage der vergangenen Jahre ein. Dogas sprintete in einen schlecht abgespielten Pass und nach 19.Minuten stand es aus dem Nichts bereits 1:0. Und der Sportklub scorte in kurzen Abständen weiter. In der 28.Minute staubt Fuhrmann einen von David kurz abgewehrten Ball zum 2:0 ab. Zwei Minuten später ist Karacan erfolgreich und drei Minuten danach ist es abermals Karacan der die Führung nach Alleingang auf 4:0 ausbaut. Nach einem abgefälschten Freistoss von Nikolaishvili kann Kovacs per Kopf in der 36.Spielminute zwar einen Treffer aufholen, aber im Gegenzug der nächste Rennweger Abwehrfehler und Dogas stellt den vier Tore Vorsprung wieder her. Und damit nicht genug. Noch vor dem Pausenpfiff erhöht der sträflich vernachlässigte Karacan mit seinem dritten Tor, die Dornbacher Führung auf 6:1.
Fazit der ersten Hälfte: Rennweg präsentierte sich bis auf die Anfangsminuten in erschreckender Form und war nach dem ersten Gegentreffer total von der Rolle.
Nach Wiederbeginn verkürzt zunächst Kovacs in der 46.Minute auf 6:2, aber am Spielfluss änderte sich wenig. Obwohl die Landstrasser sich etwas besser als in Hälfte eins präsentierten, kommen sie durch ihre unproduktive Spielweise zu keinen weiteren Tormöglichkeiten und die Dornbacher legen noch nach. Fuhrmann in der 71.Minute und Güclü mit einem verwandelten Strafstoss in der 74.Minute erhöhen auf 8:2. Eine Minute vor dem Schlusspfiff ist auch noch Karacan mit seinem vierten Treffer am heutigen Tag erfolgreich und beschert den Rennwegern eine empfindliche Niederlage.
Aufstellung:
David, Akar(34.Joch), Kovacs, Kaya Semih, Nikolaishvili, Gröppel, Novak, Özcan(41.Stanic), Geier(36.Bedoschwili), Ogrodnik, Kaya Sinan
Gelbe Karten:
55.Ogrodnik, 74.Joch
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 8. Runde:
Rennweg : ASV-13 0:3
Dritte Niederlage in Folge für die Rennweger. Unkonsequente Abwehr und ideenloses Spiel im Angriff prägten die letzten Partien. Das Torverhältnis von 2:15 sagt wohl alles aus. Es wird einige Arbeit des Trainers benötigen, die Spieler schnellstens wieder auf Vordermann zu bringen, um an die Leistungen der ersten fünf Runden anzuschließen.
Lange plätscherte das gestrige Spiel dahin und beide Mannschaften fanden kein Mittel um die Abwehrreihen in grössere Verlegenheit zu bringen. Mit dem ersten wirklich gefährlichen Konterangriff in der 24.Minute fiel aber dann bereits das erste Tor für ASV-13. Pigal wurde mit einem langen Pass auf die Reise geschickt und der unzureichend gedeckte Spieler ließ David keine Chance.
In der 30.Spielminute hätte aber dann der Ausgleich fallen müssen. Nach einer schönen Flanke, genau auf den Kopf von Özcan, vergibt dieser aber aus wenigen Metern recht stümperhaft. Rennweg ist bis zum Pausenpfiff zwar optisch überlegen, aber in seinen Angriffen zu zaghaft, um zum Torerfolg zu kommen.
Nach der Pause kommt Rennweg mit mehr Druck aus der Kabine. Einzige Ausbeute bleibt aber ein Schuss von Kovacs ans Lattenkreuz in der 52.Minute. Pech für die Landstrasser. In der 68.Minute fällt dann die Vorentscheidung aus einer Standardsituation. ASV-13 wird knapp ausserhalb des Strafraumes ein Freistoss zugesprochen. Der von Lovric scharf geschossene Ball findet mittels Stange den Weg ins Netz und es steht 2:0 für die Gäste. Ein weiterer Stangenschuss von Geier(83.) verhindert den längst fälligen Anschlusstreffer der Rennweger. Die endgültige Entscheidung zu Gunsten von ASV-13 fällt dann in der 85.Minute mit dem dritten Tor. Wieder ist es Pigal, der die Rennweger Abwehr schlecht aussehen lässt und einnetzt.
Keine leichte Aufgabe für den Trainer, die richtige Mischung aus dem vorhandenen Spielermaterial zu finden, um in den bevorstehenden Spielen, wieder das Punktekonto zu erhöhen.
Aufstellung:
David, Bedoschwili, Akar, Kovacs, Stanic, Nikolaishvili, Novak(HZ.Ogrodnik), Özcan, Geier, Kaya Sinan, Joch
Gelbe Karten:
69.Geier, 70.Nikolaishvili, 71.Özcan
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 9. Runde:
Cro-Vienna : Rennweg 5:0
Wieder kein Punktezuwachs für Rennweg. Allerdings muss man sagen, dass sich der Aufsteiger in ausgezeichneter Verfassung präsentierte und den Landstrassern somit das Leben schwer machte. Beide Mannschaften boten den wenigen Zusehern in der Anfangsphase ein schnelles und kampfbetontes Spiel, bis sich in weiterer Folge die Mannschaft von Cro Vienna immer mehr durchsetzte. Schon beim ersten gefährlichen Angriff von Cro Vienna(11.) musste Geier für den bereits geschlagenen David auf der Linie retten. Rennweg konnte dem Druck der Heimischen allerdings nur bis zur 26.Spielminute standhalten, dann schlug es das erste Mal im Gehäuse ein. Der schnelle Blazevic enteilte der Abwehr und brachte die Heimischen in Führung. Und nur drei Minuten später bereits das 2:0. Wieder war es Blazevic, der zwei Rennweger Abwehrspieler überspielte und scorte. Dann lockerte sich der Druck von Cro Vienna etwas und es dauerte bis zur 39.Minute, ehe die Heimischen wieder in Erscheinung traten. Bei einem Pfostenschuss hatte Rennweg allerdings Glück, um nicht weiter ins Hintertreffen zu gelangen. Leider agierte der Rennweger Angriff in den ersten fünfundvierzig Minuten wieder zu planlos, um bei den wenigen sich bietenden Chancen zum Torerfolg zu kommen.
Auch die zweite Hälfte stand ganz im Zeichen des Aufsteigers. Cro Vienna spielte und Rennweg verteidigte.
Wie in den Anfangsminuten der ersten Hälfte konnte Rennweg gut mithalten, bevor sich die Überlegenheit von Cro Vienna auch in weiteren Toren bezahlt machte. Nach einem Eckball in der 61.Minute ist Krajina zur Stelle und erhöht auf 3:0 für die Hausherren. Cro Vienna präsentierte sich weit beweglicher als die Rennweger und es fielen noch weitere Tore. Nach einem Foul von Akar im Strafraum(74.) entschied der Schiri zu Recht auf Elfmeter. Ljubic ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 4:0. Und in der 93.Spielminute legte Krajina noch einen Treffer drauf. Nach einem Freistoss auf der linken Seite ist er mit dem Kopf erfolgreich und beschert Rennweg eine weitere hohe Niederlage. Ein auch in diesem Ausmaß verdienter Sieg des Aufsteigers gegen zu verhalten agierende Rennweger.
Aufstellung:
David, Bedoschwili, Akar(77.Joch), Kovacs, Kaya Semih, Stanic, Nikolashvili, Novak, Özcan(68.Gröppel), Geier, Kaya Sinan(68.Cavusoglu),
Gelbe Karten:
67.Bedoschwili, 73.Akar
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 10. Runde:
Ankerbrot : Rennweg 1:3
Nach einer Niederlagenserie von vier Spielen konnte Rennweg gegen den Tabellennachbarn endlich wieder voll punkten. In einem sehr zerfahrenen Spiel setzte sich die grössere Routine von Rennweg letztendlich sicher durch.
Die erste Riesenmöglichkeit zum Torerfolg hatten die Landstrasser bereits in der 3.Spielminute durch Kovacs. Er tauchte allein vor Torhüter Pachler auf, konnte ihn aber nicht bezwingen. Glück hatte Rennweg in der 9.Minute nach einem Pfostenschuss von Wollner, um nicht ins Hintertreffen zu gelangen. Dann tat sich bis zum Führungstor der Rennweger in der 26.Spielminute recht wenig. Nach schönem Pass von Nikolaishvili ist Kovacs in der Mitte plötzlich frei und schiebt den Ball an Pachler vorbei ins Netz. Rennweg blieb bis zur Pause tonangebend, wurde aber durch einige krasse Fehlentscheidungen des Schiedsrichters arg benachteiligt. So wäre zum Beispiel in der 40.Minute auf Elfmeter zu entscheiden gewesen, aber der Schiri entschied zu Gunsten der Brotbäcker.
Und Rennweg baute den Vorsprung nach der Pause weiter aus. In der 60.Spielminute wird Kaya im Strafraum gelegt. Den dafür diktierten Elfmeter verwandelte Kovacs sicher und nach einer schönen Angriffsaktion in der 60.Minute ist Özcan zum 3:0 erfolgreich. Nach einer Unachtsamkeit in der Rennweger Abwehr kann in der 69.Minute Knezevic einen Treffer aufholen und in der 72.Minute schien es noch einmal spannend zu werden. Ankerbrot wurde nach einem Foul ein Strafstoss zugesprochen, der aber zum Leidwesen der Heimischen hoch über die Latte verschossen wurde. Ankerbrot brachte in den letzten Minuten der Begegnung übertriebene Härte ins Spiel, die aber am Sieg von Rennweg nichts mehr änderte.
Aufstellung:
David, Bedoschwili, Akar, Kovacs, Stanic, Nikolaishvili, Novak(85.Gröppel), Özcan, Geier(61.Kaya Semih), Ogrodnik(80.Cavusoglu), Kaya Sinan
Gelbe Karten:
18.Kovacs, 22.Geier, 38.Nikolaishvili, 71.Özcan
Rote Karten:
77.Özcan (gelb-rot)
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Spielbericht 11. Runde:
Rennweg : Polska 2:0
Rennweg war im Nachtragsspiel gegen den Tabellenletzten zwar optisch überlegen aber umständliches Spiel verhinderte bis zur 37.Spielminute jeglichen Torerfolg. Dann allerdings nahm sich Özcan ein Herz und zog ausserhalb des Strafraumes ab. Sein Weitschuss fand mittels Stange den Weg ins Tor und der Bann war gebrochen. In der 42.Minute ist es abermals Özcan der nach Deckungsfehler auf 2:0 für Rennweg erhöht. Und damit war das Spiel auch bereits entschieden, da sich Rennweg in der zweiten Hälfte nur mehr auf das Verwalten des Resultates konzentrierte und Polska nicht in der Lage war die Heimischen zu gefährden. Drei wichtige Punkte im Hinblick auf die Frühjahrssaison und die Tabellensituation.
Aufstellung:
David, Mizan(89.Bedoschwili), Cavusoglu, Kovacs(85.Sari), Kaya Semih, Kaya Sinan, Stanic, Abdolmohammadi(74.Wutzl), Novak, Özcan, Ogrodnik
Gelbe Karten:
12.Cavusoglu, 78.Özcan, 81.Kovacs
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 12. Runde:
Dinamo Helfort : Rennweg 5:2
Jeweils ein Tor in den Anfangsminuten der beiden Hälften dämpfte das Selbstvertrauen der teilweise neu formierten Rennweger Mannschaft gewaltig. Trotzdem boten die Rennweger eine gute kämpferische Leistung und machten das Spiel einige Male spannend.
Die Begegnung war noch keine drei Minuten alt und die Ottakringer Zuseher durften das erste Mal jubeln. Przaka war nach einer Flanke von der rechten Seite frei und bezwang David. Die Führung der Heimischen überdauerte aber nur zehn Minuten, ehe Ogrodnik nach einem Entlastungsangriff in der 13.Spielminute den Einstand fixierte. Helfort blieb in weiterer Folge leicht überlegen und David verhinderte einige Male mit schönen Paraden die neuerliche Führung der Heimischen. In der 43.Minute konnte aber auch er den Führungstreffer von Helfort nicht verhindern. Alonso traf zum 2:1.
Ein katastrophaler Fehlpass von Mizan in der 47.Spielminute brachte Rennweg endgültig auf die Verliererstrasse und Helfort ein weiteres Tor. Sein schlechter Pass landete bei Coban der wenig Mühe hatte David zu bezwingen. Dennoch steckte Rennweg nicht auf und kam in der 53.Minute zum Anschlusstreffer. Stanic erhielt den Ball in Strafraumnähe, fackelte nicht lange, zog ab und gegen seinen Schuss streckte sich Glanzer vergeblich. Ein schwerer Deckungsfehler in der 65.Minute brachte Helfort wieder den zwei Tore Vorsprung. Der sträflich vernachlässigte Duspara erhöhte auf 4:2. David verhinderte nur zwei Minuten später mit Glanzparade einen weiteren Treffer der Ottakringer. Beinahe wäre Rennweg in der 72.Minute noch einmal herangekommen, aber ein schöner Schuss von Stanic verfehlte um Haaresbreite sein Ziel. In der 79.Minute machte Helfort endgültig mit dem fünften Tor den Sack zu. Nach schnell vorgetragenem Angriff ist Keller zur Stelle und schiebt den Ball an David vorbei in die Maschen. Trotz der Niederlage eine halbwegs gelungene Rennweger Vorstellung, die für die Zukunft Mut macht.
Aufstellung:
David, Mizan, Bedoschwili, Kovacs, Kaya Semih, Stanic, Novak, Geier, Ogrodnik(71.Pop), Kaya Sinan, Sari(HZ.Cavusoglu)
Gelbe Karten:
19.Ogrodnik, 20.Mizan
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 13. Runde:
Rennweg : 1980 Wien 0:5
Rennweg präsentierte sich in dieser Begegnung total von der Rolle und lief in das nächste schwere Debakel. Nur Torhüter David erreichte Normalform, alle anderen Spieler waren weit davon entfernt. So wird auch in den nächsten beiden Runden nicht viel zu gewinnen sein. Eine Menge Arbeit die in der Winterpause auf den Trainer wartet, um die Mannschaft für die Frühjahrssaison wieder zu stabilisieren.
Völlige Unkonzentriertheit führte auch wie in der letzten Runde zu einem schnellen Gegentreffer. Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld, Eder profitierte davon und bezwingt David zur 1:0 Führung bereits in der 7.Minute. Ogrodnik hat in der 15.Spielminute die Chance auf den Ausgleich, er scheitert aber im Alleingang am Torhüter der Gäste. In der 21.Minute verfehlt ein schöner Weitschuss von Kovacs sein Ziel nur um Haaresbreite und damit war das Rennweger Pulver auch bereits verschossen. David kann sich in weiterer Folge einige Male sehr gut in Szene setzen, aber das 2:0 kann auch er nicht verhindern. Ein abgefälschter Weitschuss in der 38.Minute von Vogelweider findet seinen Weg ins Netz. Damit war der Pausenstand gegeben. Rennweg machte in dieser Hälfte viel zu viele individuelle Fehler und mangelnder Kampfgeist ermöglichte die sichere Gästeführung.
Nach der Pause die selbe traurige Rennweger Vorstellung. In der 59.Spielminute kann vorerst David mit toller Abwehr einen weiteren Gegentreffer verhindern, ehe Ünal in der 62.Minute die Rennweger Abwehr lächerlich macht. Er tänzelt drei(!) Spieler auf kürzestem Raum aus und stellt auf 3:0. Zwei weitere Tore von Eder(77.) und Vogelweider(88.) machen das Rennweger Heimdebakel perfekt. Eine katastrophale Vorstellung der Rennweger hatte damit sein Ende gefunden und man kann nur hoffen, dass die Spieler in den letzten Runden zu ihrer Form zurückfinden.
Aufstellung:
David, Mizan(69.Ünal), Bedoschwili, Kovacs, Kaya Semih(64.Abdolmohammadi), Stanic, Novak, Özcan, Geier, Ogrodnik(69.Cavusoglu), Kaya Sinan
Gelbe Karten:
67.Abdolmohammadi
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 14. Runde:
WS Ottakring : Rennweg 3:1
Rennweg zeigte sich gegenüber den letzten Spielen deutlich verbessert und beginnt diese Begegnung auch recht stark. Leider bringen einige schöne Angriffsaktionen nicht den gewünschten Torerfolg. Die Abwehrreihe stand recht sicher und hatte die Angreifer von WS-Ottakring stets im Griff. Zumindest bis zur 39.Spielminute. Dann hat die Abwehrreihe ein totales Blackout. Jeder verließ sich auf den Anderen, Colakoglu sprang dazwischen und erzielte ganz entgegen des Spielverlaufes die Ottakringer Führung. Rennweg hatte wieder einmal den Gegner stark gemacht.
Kurz nach der Pause (48.) dann die Vorentscheidung in dieser Begegnung. Nach einem Freistoss von der rechten Seite kommt der unzureichend gedeckte Colakoglu mit dem Kopf an den Ball und stellt auf 2:0. Rennweg steckt aber nicht auf und hat nach einem schönen Weitschuss von Cavusoglu und einem Freistoss von Kovacs Pech, dass der Ball den Weg ins Tor nicht findet. Die endgültige Entscheidung fällt dann in der 66.Spielminute nach einem schweren Fehler von Bedoschwili. Statt den Ball weg zu schiessen, spielt er genau den Gegner an, der flankt und Turgut stellt per Kopf auf 3:0. Aus einem Konter kann Kovacs zwar zwei Minuten später ein Tor aufholen, aber um dem Spiel eine Wende zu geben, dazu reicht es für Rennweg nicht mehr. Trotz relativ guten Spiels der Rennweger eine weitere Niederlage auf dem Weg in die Winterpause.
Aufstellung:
David, Mizan, Bedoschwili(75.Ogrodnik), Wutzl, Cavusoglu, Kovacs, Kaya Semih(90.Pop), Novak, Özcan(80.Abdolmohammadi), Geier, Kaya Sinan
Gelbe Karten:
45.Kovacs, 45.Özcan, 90.David
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 15. Runde:
Rennweg : Union Mauer 1:9
Rennweg schlitterte auch im letzten Spiel der Herbstmeisterschaft gegen den Meisterschaftsmitfavoriten Union Mauer in eine schwere Heimniederlage. Allerdings hatte man diese Schlappe auf Grund der in den letzten Wochen gezeigten Leistungen doch erwartet. Dass diese Niederlage mit neun Gegentreffern dann sehr deutlich ausfiel, war aber wieder der mangelnden Einstellung bzw. dem Können mancher Spieler zuzuschreiben. Was Rennweg in den letzten Begegnungen zeigte kann schlichtweg als Farce bezeichnet werden und hat kein Oberliganiveau. Magere drei Punkte und ein Torverhältnis von 9:48 in den letzten neun Runden sprechen wohl eine mehr als deutliche Sprache.
Bereis vom Beginn dieses Spieles an machte sich die eklatante Überlegenheit von Union Mauer deutlich bemerkbar und das drückte sich auch in schnellen Toren aus. Mauer marschierte durch die Abwehrreihen der Rennweger als wären sie nicht vorhanden. Und so stand es nach fünfzehn Spielminuten bereits 0:3. Zweimal Hintersteiner in der 10. und 12.Minute und Cobanoglu in der 14.Minute waren die Torschützen(jeweils mit dem Kopf!). Den ersten Entlastungsangriff kann Rennweg in der 16.Spielminute verbuchen. Der Schuss von Kovacs geht jedoch weit am Pfosten vorbei. Ein Lattenschuss von Muckenschnabel in der 19.Minute bewahrt Rennweg vor einem weiteren Verlusttreffer. Die einzige echte Rennweger Torchance in der ersten Hälfte vernebelt dann Özcan eine Minute später. Nach Idealpass von Kovcas steht er plötzlich völlig frei, kann aber das Leder nicht im Tor unterbringen. Vor der Pause erzielt dann Haller in der 30.Spielminute nach grobem Abwehrfehler der Rennweger ein weiteres Tor. Bis zum Pausenpfiff geschieht dann nichts Nennenswertes mehr.
Fazit der ersten Hälfte: Rennweg war mit dem Gegner total überfordert und mit den vier erhaltenen Toren noch gut bedient.
Leider ging die Katastrophe in der zweiten Hälfte weiter. Zwischen der 51.und 61.Minute fielen wieder nach schweren Abwehrfehlern drei weitere Treffer für Union Mauer. Ein Freistoss in der 63.Minute von Damjancic sorgte für ein weiteres Tor und in der 76.Spielminute erhöhte Hintersteiner mit seinem fünften Treffer am heutigen Tag auf 0:9. Das Ehrentor gelang dann Mizan in der 79.Minute nach Fehler des Maurer Torhüters. Damit hatte diese Begegnung ein Ende gefunden und die letzten Getreuen der Rennweger fragten sich nach dieser furchtbaren Vorstellung, wie es mit dem Traditionsverein weiter gehen soll. Jetzt folgt noch ein Nachtragsspiel gegen die ebenfalls schwer angeschlagene Mannschaft von Polska und man kann gespannt sein, wie sich Rennweg in diesem Spiel präsentiert.
Aufstellung:
David, Mizan, Bedoschwili, Wutzl, Cavusoglu, Kovacs(57.Abdolmohammadi), Kaya Semih, Novak, Özcan(HZ.Ogrodnik), Geier, Kaya Sinan
Gelbe Karten:
56.Bedoschwili, 60.Geier, 62.Kaya Sinan, 70.Novak
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 16. Runde:
Rennweg : Wienerfeld 0:2
Rennweg weiterhin im Tief. Im ersten Spiel nach der Winterpause mussten sich die Rennweger auf eigener Anlage den weitaus ambitionierter spielenden Wienerfeldern geschlagen geben. Bemerkenswert dabei war, dass sich Rennweg in den neunzig Minuten nicht eine einzige nennenswerte Torchance heraus spielte.
Das Spiel wogte in den ersten zwanzig Minuten hin und her, ehe Koppensteiner in der 22.Minute einen schweren Deckungsfehler ausnützte und unter Mithilfe von David die Wienerfelder überraschend in Führung brachte. Die Rennweger wachten leider nach diesem Rückstand nicht aus ihrer Lethargie auf und agierten weiterhin planlos. Und so konnte Wienerfeld den Vorsprung in der 37.Spielminute noch ausbauen. Nach einem Vorstoss brachte die Rennweger Abwehr den Ball nicht weg und ermöglichte Masata das 2:0. Mit diesem Resultat ging es in die Halbzeitpause.
Wer jetzt eine besser spielende Rennweger Mannschaft erwartete wurde bitter enttäuscht. Rennweg agierte spiegelgleich der ersten Hälfte und brachte keinen anständigen Angriff zustande. Wienerfeld igelte sich ein und brachte die drei Punkte gegen völlig harmlose Rennweger sicher ins trockene.
Ein kapitaler Fehlstart der Rennweger und man kann nur hoffen, dass sich die Mannschaft schnell erfängt und wieder zu ihrer Stärke zurückfindet.
Aufstellung:
David, Bedoschwili(75.Novak), Abdolmohammadani(52.Abdel Rehim), Kovacs, Kaya Semih, Herakovic, Stanic(59.Özcan), Grgic, Hickmann, Kaya Sinan, Thalinger
Gelbe Karten:
8.David, 52.Bedoschwili, 81.Kovacs
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 17. Runde:
Wienerberg : Rennweg 4:0
Unsere Mannschaft bot trotz der Niederlage eine sehr gute kämpferische Leistung und hielt, abgesehen vom Führungstor der Wienerberger, das Spiel lange offen.
Hauptgrund dafür war die von Ackerl gut organisierte Hintermannschaft, die den Wienerberger Angreifern das Leben schwer machte.
Rennweg hatte sogar die Möglichkeit in der 9.Spielminute in Führung zu gehen. Nach einem Abwehrfehler erkämpfte sich Herakovic das Leder und zog allein auf das Wienerberger Tor zu, scheiterte aber letztendlich an Torhüter Schober. Rennweg spielte sehr gefällig, musste aber in der 23.Minute dann doch den ersten Treffer hinnehmen. Nach einer Flanke von der rechten Seite war der völlig ungedeckte Toprak zur Stelle und fixierte mit dem Kopf das 1:0. Rennweg ließ sich durch den Rückstand nicht entmutigen und leistete Wienerberg weiterhin Paroli. Glück hatten die Rennweger dann kurz vor der Pause. Ein Fernschuss von Toprak traf aber nur die Latte und so blieb es beim knappen Vorsprung der Heimischen.
Leider konnten die Rennweger den Schwung der ersten Hälfte in die zweiten fünfundvierzig Minuten nicht mitnehmen und wurden immer mehr in die Abwehr gedrängt. In der 61.Minute bringt David nach einer Flanke den Ball nicht unter seine Kontrolle, aber Ackerl klärt auf spektakuläre Weise auf der Linie. Nach einer schönen Kombination zwischen Bosko und Toprak fällt dann doch der zweite Treffer. Gegen den Flachschuss von Toprak ist David machtlos. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt Wienerberg immer mehr die Kontrolle über das Spiel und in der 77.Minute schlägt es abermals im Rennweger Tor ein. Nach einer Flanke von Gavrilovic ist Günes mit dem Kopf zur Stelle und erhöht auf 3:0. Nur drei Minuten später dann ein Freistoss für Wienerberg, etwas ausserhalb des Strafraumes. Gavrilovic legt sich das Leder zurecht und bezwingt David, der ohne Abwehrreaktion bleibt. Ein durchaus vermeidbarer Treffer.
Wienerberg bleibt weiterhin ungeschlagen und steuert mit Riesenschritten dem Meistertitel zu. Rennweg zeigte lange eine ansprechende Leistung und es scheint so, als hätte sich die Mannschaft trotz der Niederlage, die allerdings etwas zu hoch ausfiel, wieder halbwegs erfangen. Ein kleiner Lichtblick für die kommenden Runden.
Aufstellung:
David, Bedoschwili(84.Abdel Rehim), Herakovic, Stanic, Grgic, Özcan, Ackerl, Hickmann, Kaya Sinan, Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 18. Runde:
Rennweg : Red Star Penzing 1:0
Rennwegs Formkurve zeigt deutlich nach oben. In einem von Rennweger Seite sehr diszipliniert geführten Spiel wurde Red Star die zweite Saisonniederlage zugefügt. Durch eine solide Abwehrleistung kamen die Rotsterne nur zu wenigen Möglichkeiten und Rennweg hätte bei besserer Chancenauswertung sogar noch höher gewinnen können.
Die erste Möglichkeit hatte jedoch Red Star in der 5.Spielminute, aber Ackerl klärte auf der Torlinie für den bereits geschlagenen David. In der 10.Minute dann ein Freistoss von Thalinger an der Strafraumgrenze. Er zirkelt den Ball schön über die Mauer, aber Weixler im Tor der Penzinger klärt ohne viel Mühe. 1:0 für die Rennweger hätte es in der 25.Minute stehen müssen. Kaya Semih kommt auf der rechten Seite völlig freistehend zum Leder, sein Schuss verfehlt das Ziel aber deutlich. Aber nur drei Minuten später gehen die Landstrasser dann tatsächlich in Führung. Ein Angreifer der Heimischen wird im Strafraum gelegt und Kovacs verwandelt den Elfmeter sicher. Abermals drei Minuten später die nächste Rennweger Chance zum Ausbau der Führung. Nach schöner Hereingabe verfehlt aber Kovacs das Leder um Haaresbreite. Bis zur Halbzeitpause bleibt es beim knappen Vorsprung der Rennweger.
Nach der Pause wird die Partie zusehendst ruppiger, aber Rennweg ist stets Herr der Lage und spielt sehr konzentriert weiter. In der 65.Spielminute vergeben die Landstrasser eine weitere Einschussmöglichkeit. Nach Pass von Thalinger kommt Herakovic zum Ball, verstolpert aber. In der Schlussphase drängt Red Star vehement auf den Ausgleich, aber die gut organisierte Abwehr der Rennweger hat die Penzinger Angreifer stets im Griff. In der Nachspielzeit werden dann zwei(!) Red Star Spieler noch ausgeschlossen. Einer wegen Kritik und einer wegen Bedrohung des Schiedsrichters. Ein klares Zeichen von Frust über die doch überraschende Niederlage. Ein völlig verdienter Sieg für gut kämpfende Rennweger und ein Pauschallob an die gesamte Mannschaft.
Aufstellung:
David, Bedoschwili(77.Wittmann), Kovacs, Kaya Semih, Herakovic, Stanic, Grgic, Ackerl, Hickmann(84.Özcan), Kaya Sinan, Thalinger
Gelbe Karten:
21.Grgic, 39.Kovacs, 55.Thalinger
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 19. Runde:
Wolfersberg : Rennweg 0:3
Das Spiel wurde mit 3:0 für Rennweg strafverifiziert.
Aufstellung:
keine
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 20. Runde:
Rennweg : Kaiserebersdorf/Srbija 2:1
In einem auf schwachen Niveau stehenden Spiel feierte Rennweg durch einen Glücksschuss knapp vor Schluss doch noch einen Sieg. Allerdings muss man zur Entschuldigung der Akteure erwähnen, dass die Bodenverhältnisse alles andere als gut waren. Durch die Witterung der letzten Tage präsentierte sich das Spielfeld in sehr schlechtem Zustand und ließ kaum einen geordneten Spielaufbau zu.
Das Spiel hatte kaum begonnen und schon ging die Heimmannschaft in Führung. Nach einer Flanke von der linken Seite brachte die Kaiserebersdorfer Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Stanic staubte in der 2.Spielminute zum 1:0 ab. Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten. Ein Missverständnis zwischen der Abwehr und dem Tormann nützte Ristic mit einem schönen Heber zum Einstand(17.)und die Rennweger Führung war dahin. Nach dem Ausgleich gewann Kaiserebersdorf an Überlegenheit, aber mehr als ein gefährlicher Schuss von Vojinovic, der knapp am Gehäuse vorbei strich, war auch hier nicht zu sehen. In weiterer Folge blieben die beiderseitigen Bemühungen fruchtlos und es blieb bis zum Pausenpfiff beim Unentschieden.
Nach der Pause erhöhte Rennweg den Druck, scheiterte aber vorerst an der mangelnden Chancenauswertung. So zum Beispiel wird ein Fernschuss von Herakovic mit herrlicher Parade von Mirkovic unschädlich gemacht(69.)und Ackerl scheitert in der 74.Minute mit einem Kopfball an der Stange. Eine weitere Riesenmöglichkeit lässt Ackerl in der 83. Spielminute aus, ehe es mit einem kuriosen Tor zur Entscheidung kommt. In der 89.Spielminute bringt die Kaiserebersdorfer Abwehr den Ball nicht weg und Kovacs erzielt mit einem "abgerissenen" Schuss den Führungstreffer.
In der Nachspielzeit(92.)hat dann auch noch Herakovic die Möglichkeit ein weiteres Tor zu erzielen, trifft aber nach Alleingang nur den Torpfosten. Ein sehr glücklicher Sieg für die Rennweger, der allerdings auf Grund der zweiten Hälfte auch verdient war.
Aufstellung:
David, Kaya Sinan, Thalinger(60.Özcan), Wittmann, Kovacs, Kaya Semih, Herakovic, Stanic, Grgic, Hickmann(60.Novak), Ackerl
Gelbe Karten:
41.Kovacs
Rote Karten:
Keine
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Spielbericht 21. Runde:
Rapid Oberlaa : Rennweg 2:0
Beide Mannschaften lieferten sich am ersten warmen Frühlingswochenende ein mittelmäßiges Spiel ohne große Höhepunkte. Dazu konnte es auch nicht kommen, da das Schiriteam auch nicht seinen besten Tag erwischte und mit zahlreichen Fehlentscheidungen maßgeblich dazu beitrug.
Rapid Oberlaa beginnt wie aus der Pistole geschossen und kommt bereits in der 5.Spielminute zu seiner ersten Riesenchance, die aber von David noch geklärt werden kann. Nur drei Minuten später dann ein Freistoss aus spitzem Winkel von der linken Seite bei der David aber dann ganz schlecht aussieht. Der Ball wird von Demirci direkt geschossen und findet unter Mithilfe des Rennweger Torhüters seinen Weg in die Maschen. Oberlaa führt und Rennweg schwächt sich zusätzlich durch einen frühen Ausschluss von Thalinger selbst. Nachdem er wegen Kritik in der 12.Minute bereits die gelbe Karte gesehen hatte wird er wegen eines Foulspielens in der 18.Minute mit gelb/rot des Feldes verwiesen. Oberlaa agiert weiterhin recht spritzig, kommt aber gegen zehn Rennweger zu keiner weiteren Möglichkeit mehr in der ersten Hälfte. Rennweg hingegen ist auf Grund der zahlenmäßigen Schwächung zu sehr mit Abwehrarbeit beschäftigt um gezielte Angriffe zu starten. Und so bleibt es bis zum Pausenpfiff bei der knappen Oberlaaer Führung.
Nach der Pause verflacht das Spiel zusehendst und die Akteure verzetteln sich immer mehr in Einzelaktionen. Rennweg hält besser dagegen als in der ersten Spielhälfte, kann aber weiterhin das Tor der Oberlaaer nicht in Gefahr bringen und ist weit vom Ausgleich entfernt. Vier Minuten vor dem Abpfiff fällt dann die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Oberlaaer. Nach einem Angriff wird der in der Mitte stehende Gill angespielt und hat wenig Mühe den Ball an David vorbeizuschieben zum Endstand.
Aufstellung:
David, Kaya Sinan, Thalinger, Wittmann, Kovacs, Kaya Semih, Herakovic, Stanic, Grgic, Hickmann(38.Özcan), Ackerl
Gelbe Karten:
12.Thalinger, 55.Ackerl, 61.Kovacs
Rote Karten:
18.Thalinger(gelb-rot)
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Spielbericht 22. Runde:
Rennweg : Wiener Sportklub U23 3:6
Neun Tore zeugen von einem abwechslungsreichen und interessanten Spiel. Dennoch war es anders. Rennweg zeigte sich besonders in der ersten Halbzeit als völlig harmlos und kassierte zwei durchaus vermeidbare Gegentreffer.
In den ersten fünfundzwanzig Spielminuten plätscherte das Spielgeschehen ohne nennenswerte Chancen hin und her. Erst ein Deckungsfehler von Novak brachte die bis dahin auch nicht in Überform agierende Sportklub Mannschaft in Front. Babic wird sträflich allein gelassen und passt zu Dogan, der wenig Mühe hat David zu bezwingen. Kurios das zweite Tor des Wiener Sportklub. Ein Ausschuss von Klose (36.) wird durch den starken Wind weit in die Rennweger Hälfte getragen, springt am Sechzehner auf und über den zu weit vor seinem Tor stehenden David ins Netz. Ein billiges Tor wie man es nur selten sieht. Zwei Minuten später kommt Rennweg zu seiner ersten und einzigen Möglichkeit in der ersten Hälfte. Wittmann erhält in klar abseits verdächtiger Position den Ball, kann aber Klose nicht bezwingen. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff fällt dann noch das dritte Tor für den Sportklub. Ein scharfer Schuss von Karacan lässt David keine Chance zur Abwehr und die Vorentscheidung in diesem Spiel war schon früh gefallen. So meinte man, aber die zweite Spielhälfte wurde noch einmal spannend.
Zuerst war wieder der Sportklub mit zwei weiteren Toren von Karacan in der 61. und 70. Minute tonangebend und jeder dachte an die Wiederholung der Hinrunde, bei der man ja bekanntlich neun Tore einstecken musste. Doch es kam anders. Binnen vier Spielminuten (zwischen der 77. und 80.) kam Rennweg zu drei Toren (durch Ackerl, Pop und Kovacs) und es stand nur mehr 3:5. Die Verunsicherung ob der drei schnellen Tore war der Sportklub Mannschaft ins Gesicht geschrieben, aber Rennweg konnte nicht mehr nachlegen. In der Schlussminute erzielte dann Karacan sein viertes Tor am heutigen Spieltag zum Endstand von 3:6. Ein Spiel, das ohne die vermeidbaren Rennweger Gegentore durchaus mit einem Unentschieden enden hätte können.
Aufstellung:
David, Bedoschwili(67.Sari), Ogrodnik, Wittmann, Kovacs, Herakovic, Stanic, Grgic, Özcan(67.Pop), Novak(67.Külec), Ackerl
Gelbe Karten:
32.Bedoschwili, 40.Grgic
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 23. Runde:
ASV-13 : Rennweg 7:1
Die Rennweger boten an diesem Spieltag eine inferiore Mannschaftsleistung und ASV 13 präsentierte in Form von sieben(!)Toren die Rechnung dafür. Unkonstruktiver Spielaufbau und massenweise Abwehr- bzw.Deckungsfehler führten zu diesem Debakel. Die Hietzinger nahmen die Rennweger Geschenke dankend an und feierten ihren bislang höchsten Sieg in der Rückrunde dieser Meisterschaft.
Das Desaster begann bereits in der achten Spielminute. Pigal wird sträflich allein gelassen und erzielt nach Querpass von Lovric die frühe Führung. Nach Abwehrfehler der Hietzinger kommt Thalinger zwei Minuten später zur Ausgleichschance, schiesst aber den herauseilenden Tormann an und die Möglichkeit war dahin. In der 22.Minute gehen die Rennweg Geschenke weiter. Hala wird unzureichend gedeckt und erhöht auf 2:0 für die Platzbesitzer. Glück haben die Landstrasser in der 36.Minute. Ein Weitschuss kracht an die Latte und den abspringenden Ball verköpft Lovric fast auf der Torlinie stehend. Ein weiterer katastrophaler Fehler, diesmal vom Torhüter der Rennweger, führt knapp vor der Halbzeitpause zum 3:0. Er verschätzt sich bei einem Freistoss und der Ball fliegt über ihn ins Netz. Der Trainer reagiert und stellt nach der Pause den jungen Kantemur für den unsicher wirkenden David ins Tor, aber auch er kann die hohe Niederlage nicht verhindern.
Das Bestschiessen geht in der 52.Spielminute weiter. Hala läuft auf der rechten Seite Kaya Sinan auf und davon und seinen Pass verwertet Pigal zum 4:0. Rennweg wirkt in dieser Phase des Spieles hilflos und kassiert in der 63.Minute ein weiteres Tor durch Pigal. Bei einem der seltenen Rennweger Angriffe fällt dann nach einem Missverständnis der ASV 13 Abwehr, der Ehrentreffer durch Grgic(69.). Aber die Hietzinger geben sich mit dem Spielstand noch nicht zufrieden und zwei weitere Tore in der 82. und 85.Minute besiegeln Rennwegs Debakel endgültig. Eine katastrophale Rennweger Vorstellung und man kann nur hoffen, dass sich die Einstellung der Mannschaft in den verbleibenden Runden ändert, denn sonst könnten die Landstrasser noch in den Abstiegstrudel hinein gerissen werden, da man ja nicht weiß, wieviele Mannschaften absteigen werden.
Aufstellung:
David(HZ.Kantemur), Kaya Sinan, Thalinger, Wittmann, Kovacs, Kaya Semih(66.Abdel Rehim), Stanic, Grgic, Özcan, Novak(66.Külec), Ackerl
Gelbe Karten:
keine
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 24. Runde:
Rennweg : CroVienna 1:2
Auch im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel gab es leider eine Niederlage, jedoch zeigte die Mannschaft eine andere Einstellung und musste sich nur durch einen schweren Tormannfehler und ein Abseits verdächtiges Tor geschlagen geben.
Cro Vienna begann dieses Spiel fulminant und hatte bereits in der zweiten Minute die erste Chance in Führung zu gehen, die aber von David gegen Milkovic glänzend gemeistert wurde. In der 14. Minute war es abermals David der in allerhöchster Not vor Blazevic retten konnte. Der bis dahin sehr gut spielende Rennweger Torhüter wurde aber leider in der 27.Spielminute zum Pechvogel. Ein Weitschuss von Aliji rutschte ihn durch die Hände und er konnte den Ball trotz Rettungsversuch nicht mehr bändigen. Ein billiges Führungstor der Gäste. Rennweg steckte aber nicht auf und kommt kurz vor der Pause(44.)zum verdienten Ausgleich. Wittmann nimmt einen Verteidiger von Cro Vienna den Ball ab und schlenzt ihm am herauslaufenden Ali vorbei ins Netz. Nach Wiederbeginn wogt das Spiel hin und her, ehe den bis dahin gut amtierenden Schiedsrichtertrio ein verhängnisvoller Fehler unterläuft. Bei einem Angriff von Cro Vienna wird Milkovic in der 62.Minute mit einem langen Pass auf die Reise geschickt und er erzielt aus ganz klarer Abseitsposition die Führung der Gäste. Die Fahne des Linienrichters bleibt unten und die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Eine klare Fehlentscheidung zu Ungunsten der Platzbesitzer. Doch Rennweg kommt noch einmal zur Ausgleichsmöglichkeit, aber Grgic vergibt in der 73.Minute nach Riesenfehler der Gästeabwehr aus aussichtsreicher Position. Da keine der beiden Mannschaften mehr eine grössere Chance vorfindet bleibt es bei der unglücklichen Heimniederlage der Rennweger, in einem guten und abwechslungsreichen Spiel. Leider gelang beim Einstand des neuen Trainers kein Punktegewinn, dennoch muss man mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, denn die Mannschaft präsentierte sich weit spielfreudiger als in den letzten Spielen.
Aufstellung:
David, Kovacs, Kaya Semih, Stanic, Grgic, Özcan, Ackerl, Kaya Sinan, Wittmann, Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
32.Ackerl, 83.Novak
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 25. Runde:
Rennweg : Ankerbrot 1:0
Not gegen Elend! Anders kann man das Nachtragsspiel gegen Ankerbrot nicht bezeichnen. Beide Mannschaften präsentierten sich ohne jeglichen Kampfgeist und ohne wirkliche Ambitionen. Typischer Sommerfussball und das bei Temperaturen um knapp 20°. Den wenigen Zusehern die sich an diesem Dienstagabend auf den Rennweger Sportplatz verirrt hatten, wurde ein sehr zerfahrenes Spiel geboten, in dem Chancen Mangelware waren.
Die erste gute Möglichkeit fand Rennweg in der 36. Minute vor und erzielte dabei gleich den einzigen Treffer dieses sehr schwachen Spieles. Novak wird auf der rechten Seite freigespielt und bezwingt Varga mit einem Flachschuss. Das war auch dann der einzige Höhepunkt in dieser ersten Hälfte. Ankerbrot kommt zu keiner echten Möglichkeit und bleibt ohne jegliche Torchance.
Auch die zweite Halbzeit präsentierte sich wie die erste. Einzige Höhepunkte blieben zwei Halbchancen, je eine pro Mannschaft. In der 54.Minute ist der Rennweger Kaya Sinan völlig allein vor dem Tor, wird aber noch abgedrängt und drei Minuten später scheitert El Khouli von Ankerbrot bei einem Heber an David. Damit waren die Möglichkeiten auf beiden Seiten ausgeschöpft und es blieb beim knappen Rennweger Sieg.
Aufstellung:
David, Sari, Kovacs, Kaya Semih(80.Ogrodnik), Grgic, Geier(HZ.Stanic), Abdel Rehim, Ackerl, Kaya Sinan, Novak(72.Özcan), Thalinger
Gelbe Karten:
83.Kaya Sinan
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 26. Runde:
Polska : Rennweg 1:3
Rennweg ging zwar als Sieger vom Feld, hatte aber mit der sehr ambitioniert kämpfenden Polska Mannschaft oft seine liebe Not, um ein Gegentor zu vermeiden. Beide Mannschaften präsentierten sich vom Anfang an sehr bemüht und man hatte nicht den Eindruck gegen den Tabellenvorletzten zu spielen.
Polska beginnt überfallsartig und zwingt David bereits in der fünften Spielminute zu einer Grosstat. Ein Flachschuss wird von ihm mit toller Reaktion zum Corner gedreht und er verhindert somit den schnellen Rückstand. Rennweg erfängt sich langsam und geht nach wunderschöner Kombination zwischen Stanic und Grgic durch letzteren in der 9.Spielminute in Führung. Nach dem Führungstor schaltet Rennweg aus unerklärlichen Gründen zurück und verfällt immer mehr in ein sehr passives Spiel. Polska bekommt dadurch wieder Oberwasser und startet einige gefährliche Entlastungsangriffe, die aber zum Glück nichts einbringen. Somit blieb es bei der knappen Rennweger Halbzeitführung.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte präsentierte sich Polska vorerst effektiver, aber die Mannschaft war im Abschluss zu unkonzentriert, um zum Torerfolg zu kommen. Ab der 60.Spielminute besinnt sich Rennweg wieder mehr Druck zu machen und wird dafür in der 65.Minute mit dem zweiten Treffer belohnt. Nach herrlicher Flanke von Ogrodnik ist Novak zur Stelle und stellt auf 2:0. Aber Polska steckt nicht auf und kommt nur fünf Minuten danach zum Anschlusstreffer. Wojtas nützt einen Deckungsfehler und die Partie war wieder offen. Erst ein Treffer von Kovacs in der 70.Minute stellt den alten Abstand wieder her. Nach abermaliger wunderschöner Flanke von Ogrodnik kann er mit einem wuchtigen Kopfstoss den Torhüter von Polska bezwingen. Da es keine weiteren Höhepunkte mehr gab, blieb es beim Rennweger Sieg. Trotzdem präsentierte sich Polska recht stark und bei etwas mehr Nachdruck im Angriffsspiel, wäre durchaus ein Remis im Bereich des Möglichen gewesen.
Aufstellung:
David, Kovacs, Kaya Semih, Stanic, Grgic, Geier(71.Abdel Rehim), Ogrodnik, Kaya Sinan, Wittmann(60.Özcan), Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
91.David
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 27. Runde:
Rennweg : Helfort 15 3:3
Rennweg verspielte in den letzten Minuten einen bereits sicher scheinenden Sieg. Unsere Mannschaft dominierte über weite Strecken des Spieles, musste sich aber letztendlich mit einem für Helfort schmeichelhaften Unentschieden, begnügen.
Das Spiel stand unter der Leitung von Schiri Hategekimana, der allerdings mit einigen fragwürdigen Entscheidungen immer wieder für Unmut bei den Akteuren bzw. bei den Zuschauern sorgte. Beide Mannschaften begannen recht schwungvoll und hatten bereits in den ersten Minuten tolle Tormöglichkeiten. So zum Beispiel Ackerl in der 5.Spielminute, als er nach einer Flanke von Thalinger mit herrlichem Flugkopfball an Eixelsberger, der toll reagierte, scheiterte. Fünf Minuten später steht David im Mittelpunkt, der einen schön getretenen Freistoss von Simic aus der Kreuzecke fischt. In der 13.Minute geht Rennweg dann in Führung. Nach Pass von Wittmann steht Kovacs goldrichtig und schlenzt aus kurzer Distanz den Ball am Torhüter von Helfort vorbei, zum 1:0 in die Maschen. Rennweg bleibt weiterhin druckvoll und zwingt Helfort immer mehr in die Abwehr zurück. Ein Gewaltschuss von Kovacs in der 37.Minute kann nur mit viel Mühe von Eixelsberger entschärft werden und eine Fehlentscheidung von Schiri Hategekimana bringt in der Schlussminute der ersten Hälfte dann Helfort wieder heran. Bei einem Entlastungsangriff von Lebinger nimmt er sich den Ball mit der Hand mit und lässt David mit Flachschuss in die linke untere Ecke keine Abwehrmöglichkeit.
Nach der Halbzeitpause kommt Rennweg mit sehr viel Elan aus der Kabine und in der 51.Spielminute bringt Ackerl per Kopf seine Farben wieder in Führung. Nach einem Freistoss von Thalinger ist er zur Stelle und nickt ein. Aber Helfort gibt nicht auf. In der 62.Minute kann David einen scharf geschossenen Freistoss von Keller mit Glanzparade entschärfen und Rennweg vor dem neuerlichen Einstand bewahren. Zwanzig Minuten vor dem Ende fällt dann die vermeintliche Entscheidung in diesem Spiel. Nach kurzer Abwehr von Helfort staubt Ackerl zum 3:1 ab. Und dann überschlagen sich die Ereignisse. Nach einem herrlichen Solo von Novak (er überspielt drei Abwehrspieler) und einen Pass zu Özcan, wird dieser im Strafraum gefoult und es gibt Elfmeter für Rennweg. Kovacs legt sich den Ball zurecht, läuft an und trifft leider nur die Querlatte. Das abspringende Leder wird aufgenommen und blitzartig zum unzureichend gedeckten Alonso Ferrer gespielt, der den Anschlusstreffer markiert. Anstelle einer 4:1 Führung nur mehr 3:2 für die Heimischen. Und es kommt noch schlimmer. In der Schlussminute lässt David einen Fernschuss von der Brust abspringen und Gicic staubt zum Ausgleich ab. Rennweg gibt in einem überlegen geführten Spiel den bereits sicher scheinenden Sieg aus der Hand und muss mit einem Unentschieden zufrieden sein. Fazit: Zwei verlorene Rennweger Punkte und ein glückliches Remis für Helfort.
Aufstellung:
David, Kovacs, Kaya Semih, Stanic, Grgic, Ackerl, Ogrodnik, Kaya Sinan, Wittmann(73.Özcan), Novak, Thalinger(80.Geier)
Gelbe Karten:
60.Ackerl
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 28. Runde:
1980 Wien : Rennweg 3:6
Rennwegs Erfolgslauf geht unvermindert weiter. Im bereits fünften Spiel in Serie ohne Niederlage, setzten sich die Landstrasser in beeindruckender Weise gegen 1980 Wien durch. Ein Erfolg mit dem man nicht unbedingt gerechnet hatte, da die Heimischen bisher eine starke Frühjahrssaison gespielt hatten. Rennweg startete mit viel Selbstvertrauen in dieses Match und präsentierte sich in blendender Spiellaune. Und es dauerte nur bis zur 10.Spielminute bis die Rennweger Zuseher erstmals Grund zum Jubeln hatten. Grgic wird mit einem Pass in die Tiefe geschickt und bezwingt Bauer zur raschen Rennweger Führung. Allerdings dauerte dieser Vorsprung nur einige Minuten, denn in der 17.Minute bringt die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Ünal läuft allein auf David zu, überspielt ihn und erzielt den Ausgleich. Jetzt hat 1980 Wien seine stärkste Zeit in der ersten Hälfte und drückt auf den Führungstreffer. In dieser Phase kann sich David einige Male glänzend in Szene setzen und bewahrt seine Farben mit tollen Abwehraktionen vor einem weiteren Verlusttreffer. Leider passiert der dann doch in der 35.Spielminute. Nach einer Flanke fälscht Ackerl den Ball sehr unglücklich ins eigene Tor ab. Rennweg lässt sich von diesem Missgeschick allerdings nicht beeinflussen und kommt nur sieben Minuten später zum verdienten Ausgleich. Novak wird auf der rechten Seite freigespielt und lässt Bauer mit seinem Schuss keine Möglichkeit zur Abwehr. Nach der Halbzeitpause geht es dann Schlag auf Schlag und die Zuschauer sollten noch weitere fünf Tore zu sehen bekommen. In der 50.Minute ist der erst zur Halbzeit eingewechselte Kaya Semih mit einem kuriosen Tor erfolgreich. Sein Freistoss aus ca.25 Meter fliegt an Freund und Feind vorbei und überrascht auch den Torhüter von 1980 Wien, der ohne Abwehrbewegung bleibt. Rennweg führt und bleibt weiter im Vormarsch. In der 58.Spielminute erkämpft sich Kovacs in der Mitte den Ball und läuft der Abwehr auf und davon. Gegen seinen Schuss ist Bauer machtlos und Rennweg hatte seinen Vorsprung erstmals auf zwei Tore ausgebaut. Aber noch einmal kommen die Favoritner heran. Nach einem schnellen Entlastungsangriff und Stanglpass von Stecher zu Eder, ist letzterer erfolgreich und verkürzt auf 4:3. Rennweg steckt auch den schnellen Anschlusstreffer weg und zeigt mit tollen Aktionen, dass sie sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen möchten. Und so ist es auch. In der 89.Minute erzielt nach wunderschönem Pass von Kaya Sinan, Kovacs sein zweites Tor und in der Nachspielzeit (93.) fällt dann auch noch Rennwegs sechster Treffer. Nach schnellem Konter ist Kaya Sinan erfolgreich und fixiert den überraschenden Erfolg in einem von Rennweger Seite toll geführten Spiel.
Fazit: Eine vom Interimstrainer Nowotnick hervorragend eingestellte Rennweger Mannschaft präsentierte sich sehr spiel- und kampfstark und feierte in ihrem besten Saisonspiel einen hochverdienten Sieg.
Aufstellung:
David, Sari, Kovacs, Stanic(HZ.Kaya Semih), Grgic, Abdel Rehim, Ackerl(85.Külec), Ogrodnik, Kaya Sinan, Wittmann(70.Özcan), Novak
Gelbe Karten:
25.Kovacs, 72.Ackerl
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 29. Runde:
Rennweg : WS Ottakring 5:4
Ein unglaubliches Spiel, welches an diesem Wochenende den Zuschauern geboten wurde. Rennweg gelang es, einen vier Tore Rückstand innerhalb der letzten fünfunddreissig(!!!) Minuten wett zu machen und noch als Sieger vom Platz zu gehen.
Anscheinend waren die Landstrasser in der ersten Hälfte mit den Köpfen bereits in der Sommerpause, als sie zum Saisonfinale gegen WS-Ottakring antraten. Ganz entgegen des vorwöchigen Spiels gegen 1980 Wien war Rennweg vor der Pause absolut nicht vorhanden. Die Ottakringer spielten nach Belieben und kamen auch schnell zum Führungstor. In der 15.Spielminute bringt die Abwehr das Leder nicht weit genug aus der Gefahrenzone und Deniz stellt mit Weitschuss auf 0:1. Die wenigen Entlastungsangriffe der Platzbesitzer waren zu unkonstruktiv vorgetragen, um eine Gefahr für die Gäste darzustellen. Die Ottakringer waren weit effektiver und ein herrliches Volleytor in der 39.Minute brachte ihnen einen weiteren Treffer. Auch nach der Pause war Rennweg vorerst nicht vorhanden und sollte durch Tazi in der 49.Minute und Akan in der 55.Minute noch zwei weitere Verlusttore hinnehmen. Aber dann war Schluss für WS-Ottakring. Nach Abwehrfehler der Gäste ist Novak in der 58.Spielminute erfolgreich und dieses Tor sollte der Startschuss zu einer fulminanten Aufholjagd der Rennweger werden. Zwei Tore von Grgic in den Minuten 66. und 72. brachten Rennweg wieder heran und nach Foul im Strafraum an Herakovic gab es Elfmeter für Rennweg in der 77.Spielminute. Der bisherige Zweifachtorschütze Grgic ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und erzielte mit dem Ausgleichstreffer einen lupenreinen Hattrick. Doch die Landstrasser hatten noch nicht genug. Nach schnellem Konter in der 83.Spielminute trägt sich Herakovic auch noch in die Schützenliste ein und Rennweg hatte das Spiel zu seinen Gunsten gedreht. Damit erhöhte die Mannschaft um Interimstrainer Nowotnick ihr Punktekonto auf 14 aus den letzten sieben Spielen. Bei einer sogenannten "Nowotnick" Tabelle (seitdem Andi die Mannschaft übernommen hat) rangiert Rennweg an erster Stelle vor Wienerberg und Union Mauer. Ein beachtlicher Erfolg. Leider kann Nowotnick die Mannschaft in der nächsten Saison nicht weiter coachen, da ihm die benötigte Lizenz fehlt. Dennoch würde es uns freuen, wenn Andi in einer anderen Funktion dem Verein weiter erhalten bliebe.
Aufstellung:
David(62.Kantemur), Sari, Kaya Semih, Herakovic, Grgic, Geier, Abdel Rehim, Ackerl(35.Külec), Kaya Sinan, Wittmann, Novak
Gelbe Karten:
12.Geier, 30.Grgic. 36.Külec
Rote Karten:
keine
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Spielbericht 30. Runde:
Union Mauer : Rennweg 0:0
Mit dem Gedanken an die im Herbst erlittene 9:1 Heimschlappe trat Rennweg an diesem Freitagabend gegen den Titelanwärter Union Mauer zum Retourspiel an. Die vermeintlichen Befürchtungen erwiesen sich jedoch als unbegründet und zwar, weil sich Union Mauer in erschreckender Verfassung befand und Rennweg im defensiven Bereich über sich hinaus wuchs. Das Kampfverhalten der Mannschaft hat sich mit dem Trainerwechsel enorm verbessert und mit etwas mehr Nachdruck im Angriff wäre wohl eine noch grössere Überraschung möglich gewesen. Wenn sich Rennweg in Zukunft auch im spielerischen Bereich noch steigen kann, dann ist in der nächsten Saison mit einer starken Mannschaft zu rechnen.
Die erste Chance in diesem Spiel hat Union Mauer in der 15.Spielminute. Nach einem Corner wird Haller freigespielt, vergibt aber kläglich. Das Abwehrverhalten der Rennweger wird immer besser und Mauer findet einfach nicht ins Spiel. Jeder kämpft bei einem Fehler für den anderen und so kommt der Titelanwärter auch zu keinen nennenswerten Möglichkeiten mehr in der ersten Hälfte.
Auch die zweite Hälfte bringt ausser einem Schuss ans Lattenkreuz in der 66.Minute, bei dem Rennweg Glück hat, keine besonderen Höhepunkte. Ein in jeder Hinsicht enttäuschendes Resultat für den schwach agierenden Titelanwärter gegen eine kompakt stehende und kämpferisch sehr starke Rennweger Mannschaft.
Fazit: Ein unverhoffter Rennweger Punktegewinn und zwei verlorene für Mauer im Kampf um die Meisterkrone.
Was sonst noch auffiel: Rennweg zeigt nach dem Trainerwechsel ein völlig anderes Gesicht und man kann dem Vorstand zu seiner Entscheidung nur gratulieren und hoffen, dass es sportlich so weiter geht.
Aufstellung:
David, Ogrodnik, Kovacs, Kaya Semih, Stanic(92.Abdel Rehim), Grgic, Geier(HZ.Sari), Ackerl, Kaya Sinan, Novak, Thalinger
Gelbe Karten:
29.Ackerl, 85.Sari, 93.Abdel Rehim
Rote Karten:
keine
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